In Berlin-Spandau wurde eine bedeutende Immobilientransaktion vollzogen, die die dauerhafte Perspektive eines zentralen Standorts für soziale Infrastruktur gewährleistet. Die Mosaik-Berlin gGmbH, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, hat das Grundstück am Askanierring 155/156 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben. Dieser Erwerb sichert nicht nur den Betrieb der Mosaik-Werkstatt, sondern auch die Fortführung weiterer sozialer und kultureller Angebote auf dem Gelände.
Das Areal am Askanierring fungiert seit vier Jahrzehnten als ein Zentrum für Inklusion und gesellschaftliches Miteinander in Spandau. Im Jahr 1986 wurde hier der nach eigenen Angaben älteste und größte Werkstattstandort von Mosaik eröffnet, eine Veranstaltung, die damals in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker stattfand. Heute sind an diesem Standort mehr als 300 Personen mit und ohne Behinderungen tätig, was die Relevanz des Ortes für die soziale und berufliche Integration unterstreicht.
Langfristige Sicherung der Nutzung
Die Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erstreckten sich über mehrere Jahre und mündeten nun in den erfolgreichen Kauf durch die Mosaik-Berlin gGmbH. Diese Transaktion ist von maßgeblicher Bedeutung für die Mosaik-Werkstatt, deren Existenz am Askanierring nun langfristig gesichert ist. Die Beständigkeit des Standortes ermöglicht es, die wertvolle Arbeit mit Menschen mit Behinderungen ohne Unterbrechung fortzusetzen und weiterzuentwickeln.
Über die Mosaik-Werkstatt hinaus ist auf dem Gelände des Askanierrings über die Jahre eine vielfältige soziale Infrastruktur herangewachsen. Diese umfasst unter anderem eine Kindertagesstätte, mehrere Sportclubs sowie Kulturvereine. Der Erwerb des Grundstücks durch die Mosaik-Berlin gGmbH kommt somit diesen Einrichtungen ebenfalls zugute, indem er auch ihnen eine verlässliche und dauerhafte Basis für ihre jeweiligen Aktivitäten bietet. Diese Entwicklung gewährleistet, dass der Askanierring weiterhin ein vitaler Bestandteil der sozialen Landschaft Spandaus bleiben wird.
Vielfältiges soziales Engagement am Standort
Zu den Akteuren, die von dieser Transaktion profitieren, gehören die AWOKita Sternschnuppe, die eine wichtige Rolle in der Kinderbetreuung der Region spielt. Des Weiteren erhalten der Tanzsportverein Askania TSC Berlin sowie die Kampfsportschule Randori-Pro Spandau eine gesicherte Zukunft für ihre sportlichen Angebote. Auch die Serbisch-Deutsche Gemeinde Mladost Berlin e.V. setzt ihre kulturellen und gemeinschaftlichen Aktivitäten auf diesem Gelände fort. Durch den Kauf bleibt ein wichtiger Knotenpunkt sozialer Dienstleistungen und bürgerschaftlichen Engagements in Spandau erhalten und kann zukünftig gemeinschaftlich weiterentwickelt werden, was die Bedeutung dieser Transaktion über den reinen Immobilienwert hinaus hervorhebt.














