Im Gewerbegebiet Alfter Nord, strategisch zwischen Bonn und Köln an der A 555 gelegen, ist die Realisierung des Metroloq-Unternehmerparks Nr. 6 geplant. Auf einem Areal von 10.000 Quadratmetern wird ein Gebäudekomplex entstehen, der primär auf die Anforderungen von Startups, Handwerksbetrieben, Lager- und Kreativunternehmen ausgerichtet ist. Der Baustart für dieses Vorhaben ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
Das Vorhaben ist Teil einer konsequenten Expansionsstrategie von Metroloq in der Region Köln/Bonn. Alfter wird der sechste Standort in dieser Region sein, nach bereits etablierten Parks in Pulheim-Brauweiler, Erftstadt, Bornheim und Bergheim sowie einem weiteren in Wesseling. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach modernen und flexiblen Gewerbeflächen in dynamischen Wirtschaftsräumen.
Objektmerkmale und Nachhaltigkeitsaspekte
Für den Unternehmerpark Alfter sind 18 Mieteinheiten konzipiert, deren Größen flexibel zwischen 200 m² und 500 m² variieren. Die Hallentypen sind auf Skalierbarkeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Zur geplanten Ausstattung gehören eine High-Speed-Glasfaserinfrastruktur, intelligente Energieversorgungssysteme und innovatives Smart Metering. Ein digitales Zugangssystem sowie eine dedizierte Mieter-App sind ebenfalls vorgesehen, um Effizienz und Nutzerkomfort zu gewährleisten. Die Beheizung erfolgt mittels dezentraler Luft-Luft-Wärmepumpen. Geplante Sicherheitslösungen und hochwertig gestaltete Gemeinschaftsbereiche ergänzen das Angebot. Das Projekt strebt eine Gold-Zertifizierung nach DGNB an, wofür unter anderem ein Holz-Hybrid-Modulbau sowie Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen vorgesehen sind.
Christian Lanzrath, Bürgermeister von Alfter, äußerte sich positiv über die Entwicklung und betonte, dass Alfter mit diesem zukunftsorientierten Gewerberaum die notwendigen Bedingungen für einen stabilen und diversifizierten Branchenmix biete, der insbesondere jungen Unternehmen und Startups Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Marco Schmelzer, Geschäftsbereichsleiter bei Metroloq, hob hervor, dass die Kombination aus Metroloq und Alfter eine Einheit bilde, die moderne, flexible Gewerbeflächen in einer wirtschaftlich dynamischen und verkehrstechnisch hervorragend angebundenen Region bereitstelle.
Rahmenbedingungen des Gewerbegebiets Alfter Nord
Das Gewerbegebiet Alfter Nord umfasst eine bebaubare Fläche von rund 300.000 Quadratmetern, ergänzt durch 135.000 Quadratmeter Grünflächen und 45.000 Quadratmeter Verkehrsflächen. Die Parzellierung der Grundstücke ermöglicht eine flexible Gestaltung mit Größen von 1.200 bis 60.000 Quadratmetern, wodurch vielfältige gewerbliche Nutzungen realisierbar sind. Die Erschließungsarbeiten in Alfter Nord sind abgeschlossen. Etwa 90.000 Quadratmeter der Flächen sind bereits an regionale Unternehmen vergeben. Die Entwicklung und Vermarktung des Gewerbegebiets Alfter Nord oblagen der Wirtschaftsförderung Alfter GmbH.




