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Light Industrial Immobilienmarkt 2025: Deutliches Investmentwachstum bei anhaltender Marktselektivität

Der deutsche Markt für Light Industrial Immobilien verzeichnete 2025 ein robustes Wachstum im Investmentvolumen von 35,4 Prozent auf rund 1,61 Mrd. Euro, getragen von Produktionsimmobilien und etablierten Wirtschaftsstandorten.

Light Industrial Immobilienmarkt 2025: Deutliches Investmentwachstum bei anhaltender Marktselektivität

Der deutsche Markt für Light Industrial Immobilien zeigte im Jahr 2025 eine Entwicklung, die sich als robuster darstellte als im Vorjahr. Dies geht aus dem aktuellen Marktbericht der INITIATIVE LIGHT INDUSTRIAL hervor. Das gesamte Transaktionsvolumen stieg um 35,4 Prozent und erreichte somit rund 1,61 Milliarden Euro. Dieses Wachstum manifestierte sich, obwohl der Investmentmarkt im zweiten Halbjahr nach einem dynamischen Jahresauftakt eine gemäßigtere Dynamik aufwies.

Im zweiten Halbjahr 2025 belief sich das Investitionsvolumen auf etwa 720,6 Millionen Euro, was unter dem Volumen des ersten Halbjahres von 893,2 Millionen Euro lag. Dennoch übertraf dieser Wert den vergleichsweisen schwachen Zeitraum des Vorjahres deutlich. Der Markt wird weiterhin maßgeblich von Einzeltransaktionen dominiert, während Portfoliodeals eine nachgeordnete Rolle einnehmen.

Dominanz der Produktionsimmobilien und regionale Schwerpunkte

Das Marktgeschehen wurde erneut primär durch Produktionsimmobilien getragen. Diese Kategorie stellte mit rund 280 Millionen Euro, entsprechend 39 Prozent des Halbjahresvolumens, die umsatzstärkste Objektart dar. Gewerbeparks trugen 213,7 Millionen Euro bei, während Lagerimmobilien ein Volumen von 226,9 Millionen Euro erreichten. Die regionale Konzentration des Investmentgeschehens lag auf etablierten Wirtschafts- und Industriestandorten.

Die Region Süd führte mit 225,3 Millionen Euro, was einem Anteil von 31,3 Prozent des Transaktionsvolumens entsprach. Es folgten der Verdichtungsraum Rhein-Ruhr mit 157,9 Millionen Euro und die Region München inklusive Umland mit 105,2 Millionen Euro. Die Attraktivität dieser Standorte ist auf die Kombination aus industrieller Wertschöpfung, einer soliden Infrastruktur und einer stabilen Nutzernachfrage zurückzuführen.

Akteure, Flächenentwicklung und Mietpreise

Auf der Käuferseite blieben Asset- und Fondsmanager sowie Private-Equity-Gesellschaften die aktivste Gruppe. Im zweiten Halbjahr investierten sie 279,8 Millionen Euro, was 38,8 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens ausmachte. Institutionelle und professionelle Marktakteure prägten somit weiterhin das Geschehen. Der Flächenumsatz entwickelte sich im zweiten Halbjahr positiv und lag mit rund 1,29 Millionen Quadratmetern sowohl über dem ersten Halbjahr (1,16 Millionen Quadratmeter) als auch signifikant über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im gesamten Jahresverlauf blieb der Flächenumsatz jedoch unter dem Niveau von 2024, das durch ein besonders starkes erstes Halbjahr gekennzeichnet war.

Die Flächennachfrage konzentrierte sich überwiegend auf Produktionsimmobilien. Der Markt zeigte sich selektiv, da viele Unternehmen ihre Standortentscheidungen mit Blick auf das konjunkturelle Umfeld vorsichtig trafen. Dennoch sorgten einzelne großvolumige Abschlüsse, auch aus dem verteidigungsnahen Industriesektor, für zusätzliche Impulse. Die Mietpreise blieben generell stabil, mit der Ausnahme von Flex Spaces, deren Spitzenmiete leicht auf 18,20 Euro pro Quadratmeter anstieg. Für absolute Spitzenobjekte in exzellenten Lagen wurden bis zu 21,00 Euro pro Quadratmeter erzielt. Die Mietniveaus für Produktionsflächen sowie Büro- und Sozialflächen verharrten auf dem Stand des ersten Halbjahres.

Das Fertigstellungsvolumen im zweiten Halbjahr 2025 erreichte rund 1,05 Millionen Quadratmeter, was einem Rückgang von 12,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr entsprach. Auf Gesamtjahressicht wurde jedoch ein Anstieg der Fertigstellungen um 1,6 Prozent im Vergleich zu 2024 verzeichnet. Für 2026 deutet die Projektpipeline auf einen weiteren Anstieg der Fertigstellungen hin, wobei Bauverzögerungen, Finanzierungsschwierigkeiten und sich ändernde Marktbedingungen als Unsicherheitsfaktoren für die weitere Entwicklung bestehen bleiben.

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