Bewerbungsphase für Innovations-Forum im Bau- und Sanierungssektor endet
Die Bewerbungsfrist für das erste Innovations-Forum der bundesweiten Innovations-Offensive 2026, ausgerichtet auf marktreife Lösungen im Bau- und Sanierungssektor, läuft am 7. Mai 2026 ab.

Die Anmeldephase für Innovatoren im Bau- und Sanierungsbereich zur Teilnahme am ersten Innovations-Forum der bundesweiten Innovations-Offensive 2026 endet am 7. Mai 2026. Gesucht werden explizit marktreife Lösungen mit direktem Projektbezug, die für eine unmittelbare Umsetzung geeignet sind. Das Forum markiert den Auftakt einer Reihe von sechs regionalen Innovations-Foren, die im Rahmen der Initiative stattfinden werden.
Das erste Forum beginnt am 3. Juni 2026 in Ratingen. Es ist eine gemeinsame Initiative von „Neues Bauen – 80 Sekunden“ und dem dena-Kompetenzzentrum „Serielles Sanieren / Energiesprong DE“. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Herrn Hendrik Wüst MdL, dem Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.
Fokus auf Umsetzungskapazität und reale Projekte
Die vorliegende Innovations-Offensive adressiert eine zentrale Herausforderung im Wohnungsbau: mangelnde Umsetzungskapazität trotz angepasster Förderprogramme und beschleunigter Genehmigungsverfahren. Der Fokus liegt auf der Frage, welche Lösungen tatsächlich Einsatz auf der Baustelle finden können. Dies umfasst digitale Planungs- und Genehmigungstools sowie neue Finanzierungs- und Projektierungsmodelle. Bewerbungen für das erste Innovations-Forum sind bis zum 7. Mai 2026 möglich.
Die Innovations-Foren sind nicht als klassische Konferenzen konzipiert, sondern als kuratierte Umsetzungsprozesse. Die Auswahl der teilnehmenden Lösungen erfolgt durch eine unabhängige Fachjury, wobei die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Für teilnehmende Innovatoren besteht die Möglichkeit, Zugang zu realen Projekten zu erhalten und ihre Lösungen direkt in einem praktischen Kontext anzuwenden.
Herr Robert Kroth, Geschäftsführer von „Neues Bauen – 80 Sekunden“, wies darauf hin, dass die Transformation der Bauwirtschaft eine neue Offenheit für Innovationen geschaffen habe. Es gelte nun, die Branchenkraft freizusetzen, um mehr, schneller und nachhaltiger zu bauen, indem Innovationen gezielt als Treiber eingesetzt werden. Herr Uwe Bigalke, Leiter des dena-Kompetenzzentrums „Serielles Sanieren / Energiesprong DE“, ergänzte, dass viele Lösungen erprobt und einsatzbereit seien. Der Zeitpunkt sei entscheidend, um diese Lösungen verlässlich in die Anwendung in konkreten Projekten zu bringen.
Politisches Signal und industrieller Standort
Die Schirmherrschaft und Beteiligung von Ministerpräsident Hendrik Wüst unterstreichen die politische Relevanz der Initiative, die auf die Umsetzung der Bauwende abzielt und nicht nur auf deren Diskussion. Als Austragungsort des ersten Forums dient Mitsubishi Electric in Ratingen. Dieser Standort wurde gewählt, da er beispielhaft für die Rolle der Gebäudetechnik steht, deren Lösungen im Sanierungsprozess besonders schnell skalierbar sind. Innovatoren, Unternehmen und Projektpartner sind eingeladen, sich bis zum Stichtag zu bewerben, wobei ein konkreter Projektbezug eine grundlegende Voraussetzung darstellt.
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