KINGSTONE Investment Management (KINGSTONE IM) weitet seine Aktivitäten durch den Eintritt in die Assetklasse Infrastruktur aus. Dies erfolgt durch die Gründung der KINGSTONE Infrastructure Investments (KII), einem Joint Venture mit der ADVENTRA Asset Management GmbH. ADVENTRA ist spezialisiert auf institutionelle Infrastruktur- und Real Assets-Investments, mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Energie, Speicher, Versorgungssicherheit und resilienter Infrastruktur. Ziel dieser Partnerschaft ist die Etablierung und das Management spezialisierter Infrastruktur-Investmentvehikel.
Die Geschäftsführung der neu gegründeten Gesellschaft übernehmen Friedrich von Carlowitz, Karsten Mieth und Maximilian Radert. Strategisch wird Resilienz als Leitmotiv für alle Infrastrukturinvestitionen definiert. Der Fokus liegt auf Anlagen, die zur Resilienz und Stabilität von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft beitragen. Dies umfasst die Felder Energie- und Versorgungssouveränität, Mobilität- und Lieferketten, digitale Infrastruktur sowie sicherheits- und verteidigungsrelevante Infrastruktur.
Fokus auf Deutschland und angrenzende Märkte
Die geografische Ausrichtung der Investitionen konzentriert sich primär auf Deutschland. Ergänzend sind Investitionen in Polen und den Niederlanden vorgesehen, wo eigene Repräsentanzen bestehen. Dr. Tim Schomberg, CEO und Gründer von KINGSTONE IM, äußerte, dass die Assetklasse Infrastruktur bei professionellen Investoren neben Immobilien zunehmend an Bedeutung gewinne und dies einen konsequenten Expansionsschritt für das Unternehmen darstelle. Philipp Schomberg, Executive Partner und Gründer von KINGSTONE IM, betonte die Absicht, eine langfristig ausgerichtete Infrastrukturplattform mit Schwerpunkt auf resilienzrelevante Investmentlösungen zu schaffen und hob die Expertise der gewonnenen Führungskräfte hervor.
Karsten Mieth, Gründer und Managing Partner von ADVENTRA, wies auf die signifikanten Anforderungen an die zukünftige Infrastruktur in Deutschland und Europa hin, insbesondere hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaft. Er betonte, dass systemrelevante Projekte zunehmend komplexer würden und neben öffentlichem Kapital auch privates Kapital erforderten. Mieth hob hervor, dass verbesserte Rahmenbedingungen für institutionelle Investoren, einschließlich professioneller Bewertungen und einer klaren Regulatorik, die Attraktivität dieser Assetklasse steigern.
Expertise des Führungsteams
Das neue Führungsteam bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Infrastrukturinvestitionen und Asset Management mit. Karsten Mieth verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im streng regulierten Fondsmanagement von Infrastruktur-Investments und Real Assets. Er war zuvor Vorstandssprecher im Encavis-Konzern, einem Betreiber von PV-Kraftwerken und Onshore-Windparks in Europa, wo er für das institutionelle Asset Management verantwortlich zeichnete. Friedrich von Carlowitz, seit rund zwei Jahren Managing Director bei KINGSTONE Capital Advisory, bringt seine umfassende Infrastrukturkompetenz aus seiner früheren Tätigkeit bei Macquarie ein. Maximilian Radert ergänzt das Team mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung nationaler und internationaler Fondsvehikel, der Analyse komplexer Infrastrukturmärkte und der Konzeption kapitalmarktfähiger Investmentlösungen für institutionelle Investoren.














