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Neue Phase für das Lok-Viertel in Osnabrück: Justus Grosse steigt in Entwicklung ein

Die Entwicklung des rund 22 Hektar großen Lok-Viertels in Osnabrück tritt mit der Gründung der Lokviertel Entwicklungsgesellschaft mbH und dem Einstieg von Justus Grosse in eine neue Phase.

KI-generiertNeue Phase für das Lok-Viertel in Osnabrück: Justus Grosse steigt in Entwicklung ein – KI-generiertes Symbolbild
Neue Phase für das Lok-Viertel in Osnabrück: Justus Grosse steigt in Entwicklung ein. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Für das Lok-Viertel in Osnabrück beginnt eine neue Etappe der Entwicklung. Die neu gegründete Lokviertel Entwicklungsgesellschaft mbH tritt mit Wirkung zum 1. September 2026 im Rahmen eines Asset Deals in die Rechte und Pflichten der bisherigen Lok-Viertel-OS GmbH ein. Dies markiert den Einstieg des Bremer Quartiersentwicklers Justus Grosse in das Projekt. Die Gesellschaft wird künftig die Erschließung, die technische Planung und die bereits laufende Vermarktung des circa 22 Hektar großen ehemaligen Güterbahnhofgeländes verantworten.

Die Justus Grosse Real Estate GmbH aus Bremen agiert als Mehrheitsgesellschafterin der neuen Entwicklungsgesellschaft. Als aktiver Mitgesellschafter ist die CIC Projects GmbH beteiligt, welche eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Aloys und Brigitte Coppenrath Stiftung darstellt. Die Geschäftsführung wird von Burkhard Bojazian übernommen, der gleichzeitig geschäftsführender Gesellschafter der Justus Grosse Real Estate GmbH ist. Prof. Dr. Felix Osterheider, Vorstandsvorsitzender der Aloys und Brigitte Coppenrath Stiftung, übernimmt den Vorsitz des Beirats. Die Transaktion wurde von den Unternehmen PROWL und Felke Immobilienberatung begleitet.

Burkhard Bojazian äußerte sich dahingehend, dass das Baurecht nunmehr stehe und der nächste Schritt unternommen werde, um das Lok-Viertel sukzessive Realität werden zu lassen. Er hob die Absicht hervor, die über 80-jährige Erfahrung des Unternehmens einzubringen und gemeinsam mit den Partnern vor Ort die ersten konkreten Vorhaben anzustoßen. Mit dem Übergang auf die neue Gesellschaft ist die Initialphase der Baurechtschaffung und Revitalisierung des innerstädtischen Areals abgeschlossen. Basierend auf dem rechtskräftigen Bebauungsplan rückt nun die bauliche Umsetzung in den Fokus. Auch der Grundstücksvertrieb wird zukünftig von der Lokviertel Entwicklungsgesellschaft mbH gesteuert. Die bekannten Ansprechpartner in den beteiligten Unternehmen bleiben erhalten.

Vision für ein urbanes Quartier

Prof. Dr. Felix Osterheider betonte, dass für das Lok-Viertel eine entscheidende Etappe beginne. Er hob hervor, mit Justus Grosse einen unternehmerischen Partner gewonnen zu haben, der über Expertise in der Umwandlung großer, ehemals gewerblich genutzter Flächen in lebendige Stadtquartiere verfüge. Als Referenz wurde das TABAKQUARTIER in Bremen genannt, welches das Potenzial der Entwicklung verdeutliche.

Auf dem seit über 20 Jahren ungenutzten innerstädtischen Brachgelände von rund 22 Hektar entsteht das Lok-Viertel als neuer Stadtteil. Das Konzept sieht die Integration von Wohnungen, Gewerbe, Gastronomie, Parkanlagen sowie innovativen Energie- und Mobilitätsangeboten vor. Es sind bis zu 2.000 Wohnungen für rund 3.500 Menschen vorgesehen. Dem Gesamtprojekt wird ein Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro zugeschrieben. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2032 geplant. Bereits am Eingang des Areals wird ein Standort für Forschung, Unternehmertum, Studierende und Start-ups mit einem Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz aufgebaut.

Erste bauliche Schritte konkretisiert

Justus Grosse kann auf Erfahrungen in der Revitalisierung großflächiger Stadtareale verweisen, wie das Beispiel des Bremer TABAKQUARTIERs zeigt. Dieses verbindet auf rund 20 Hektar Wohnen, Arbeiten, Gastronomie und Freizeit, ähnlich der vorgesehenen Struktur für das Lok-Viertel.

  • Noch im Jahr 2026 soll die Bauphase voraussichtlich mit dem ersten Mobility Hub, einem Parkhaus, beginnen.
  • Für 2027 ist der Baubeginn des ersten Wohnprojekts von Justus Grosse vorgesehen.
  • Dieses Projekt mit dem Namen „Lok-Viertel-Höfe“ umfasst 102 Eigentumswohnungen.
  • Die Wohnungen sind mit ein bis vier Zimmern und Wohnflächen ab 35 Quadratmetern konzipiert und entsprechen dem Standard KfW 40 QNG.

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