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EXPO REAL erweitert Fokus um den Sektor Infrastruktur

Die EXPO REAL, Europas maßgebliche Fachmesse für Immobilien und Investitionen, integriert ab diesem Jahr den Bereich Infrastruktur als zentralen Bestandteil ihres Messekonzepts.

EXPO REAL erweitert Fokus um den Sektor Infrastruktur

Die EXPO REAL, die jährlich in München als führende europäische Plattform für Immobilien und Investitionen fungiert, positioniert sich neu durch die Erweiterung ihres Themenspektrums. Ab der diesjährigen Veranstaltung, die vom 5. bis 7. Oktober stattfindet, firmiert die Messe unter dem Namen „Internationale Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur“. Diese strategische Neuausrichtung reflektiert die aktuellen Entwicklungen und den wachsenden Bedarf am Markt.

Der Hintergrund dieser Entscheidung liegt im zunehmenden Investitionsbedarf in Infrastrukturprojekte, da die öffentliche Hand vielerorts nicht mehr die alleinige Finanzierung gewährleisten kann. Private Investoren und Finanzierer zeigen hierbei ein signifikantes Interesse an diesem neuen Geschäftsfeld. Claudia Boymanns, Exhibition Director der EXPO REAL, erläuterte, dass diverse Aspekte der Infrastruktur, darunter Flughäfen, Häfen, Technologien für erneuerbare Energien und Public-Private-Partnership-Modelle, bereits in der Vergangenheit punktuell auf der Messe thematisiert wurden.

Aufgrund des gestiegenen Interesses von Investoren und Projektentwicklern am Infrastruktursektor sowie der Erkenntnis aus Branchengesprächen, dass die Infrastruktur für jede Immobilie – sowohl hinsichtlich des Gebäudes selbst als auch seines Umfelds – an Bedeutung gewinnt, wurde die thematische Erweiterung beschlossen. Dies unterstreicht die Transformation der EXPO REAL von einer reinen Immobilienmesse hin zu einer umfassenden Plattform, welche die Interdependenzen zwischen Immobilien und Infrastruktur abbildet.

Fokusbereiche und Programminhalte

Das Spektrum der investierbaren Infrastruktur ist breit gefächert. Im Fokus der EXPO REAL stehen dabei insbesondere Energieinfrastrukturen sowie digitale und soziale Infrastrukturen. Diese Auswahl orientiert sich sowohl am Investoreninteresse als auch an den aktuellen Entwicklungen bei den Projektentwicklungen für potenzielle Investitionen. Konkrete Beispiele für diese fokussierten Bereiche umfassen Rechenzentren, Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten sowie Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, wie Windparks.

  • Energieinfrastruktur: Investitionen in erneuerbare Energien und Versorgungsnetze.
  • Digitale Infrastruktur: Fokus auf Rechenzentren und Breitbandausbau.
  • Soziale Infrastruktur: Finanzierung von Bildungseinrichtungen und Gesundheitseinrichtungen.

Die Integration der Infrastruktur wird sich zudem prominent im Konferenzprogramm der EXPO REAL 2026 widerspiegeln. Es ist geplant, dieses Thema substanziell zu behandeln. Des Weiteren ist eine Sonderschau vorgesehen, die darauf abzielt, konkrete Anlagestrategien im Infrastrukturbereich sowie passende Projekte zu präsentieren. Dabei soll der Fokus nicht ausschließlich auf dem Bau, sondern auch auf dem langfristigen Betrieb der investierbaren Infrastruktur liegen, um die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden.

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