ULI Europe startet 2026 PropTech Innovation Challenge
Das Urban Land Institute (ULI) Europe ruft zur vierten Auflage der PropTech Innovation Challenge (PIC) auf, um wegweisende Lösungen zur Resilienz in der Immobilienwirtschaft zu identifizieren.

Das Urban Land Institute (ULI) Europe hat die Bewerbungsphase für die 2026 PropTech Innovation Challenge (PIC) eröffnet. Diese Initiative zielt darauf ab, Innovationen aus den Bereichen Immobilien, Bauwesen und Technologie zu fördern, die sich auf die Resilienz der Immobilienwirtschaft konzentrieren. Gesucht werden Konzepte, welche ökologische, wirtschaftliche und soziale Widerstandsfähigkeit adressieren.
Die vierte Durchführung des Wettbewerbs, eine Initiative der ULI Young Leader, unterstreicht das Engagement des ULI für die Gestaltung der gebauten Umwelt mit transformativer gesellschaftlicher Wirkung. Der Fokus liegt auf der Ermittlung umsetzbarer, skalierbarer und wettbewerbsfähiger Lösungen, die resiliente Geschäftsmodelle unterstützen. Ziel ist es, die langfristige Tragfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Immobilien zu sichern sowie Klima- und Sozialrisiken frühzeitig zu erkennen und adaptive Strategien zu entwickeln.
Fokus auf Widerstandsfähigkeit und Innovation
Im Zentrum der Challenge steht die Widerstandsfähigkeit gegenüber ökonomischen, ökologischen und sozialen Belastungen. Es werden Lösungen gesucht, die neue Verknüpfungen von Immobilien mit unterschiedlichen Assetklassen und Funktionen ermöglichen, um innovative Formen des Wohnens und Arbeitens zu gestalten. Das Spektrum der Einreichungen reicht von High- und Lowtech-Innovationen, einschließlich Hardware, Software und neuen Geschäftsmodellen. Die Bewertung erfolgt anhand verschiedener Kriterien, darunter das Markteinführungspotenzial und die Adoptionswahrscheinlichkeit.
Simon Durkin, CEO des ULI Europe, betonte, dass die Frage der Resilienz von Gebäuden, Städten und der Gesellschaft gegenüber vielfältigen Risiken und Unsicherheiten ein zentraler Bestandteil der ULI-Mission sei. Er hob hervor, dass es neben ökologischen und sozialen Herausforderungen auch um den Werterhalt gehe, weshalb es entscheidend sei, wirksame und innovative Lösungen sichtbar zu machen. Sabine Georgi, Geschäftsführerin des ULI in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ergänzte, dass Volatilität in der Immobilienwirtschaft zur Normalität geworden sei. Wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten, regulatorische Veränderungen, Klimarisiken und gesellschaftliche Transformationen erforderten innovative, skalierbare Lösungen, um die gebaute Umwelt resilienter, anpassungsfähiger und zukunftsfähiger zu machen.
Wettbewerbsstruktur und Zeitplan
Die PIC gliedert sich in zwei Phasen, beginnend mit acht regionalen Wettbewerben. Die Einreichungsfrist für Deutschland endet am 26. Mai. Zu den Wettbewerbsregionen zählen CEE (Polen und Tschechien), Deutschland, Frankreich, Griechenland und Zypern, Iberia (Spanien und Portugal), Österreich, Schweiz sowie Großbritannien und Irland. Die regionalen Finalisten präsentieren ihre Konzepte den nationalen ULI PIC Jury Committees. Die regionalen Gewinner qualifizieren sich für das paneuropäische Grand Final im September 2026, dessen Sieger am 5. November 2026 in Dublin während des C Change Summit bekannt gegeben wird.
Alle regionalen Gewinner erhalten eine einjährige Associate-Mitgliedschaft beim ULI. Dem Gesamtsieger wird zusätzlich eine vollwertige ULI-Mitgliedschaft für ein Jahr sowie Zugang zu ULI Europe-Veranstaltungen wie der ULI Europe Conference und dem C Change Summit gewährt. Ein Platz im ULI Accelerator Programme soll weitere Wachstums-, Mentoring- und Investmentmöglichkeiten eröffnen. In Deutschland wird die PIC in diesem Jahr von Niklas Kohl, Investment Manager bei Schroders Capital Real Estate, und Jan Niklas Meertens, Sales Lead bei Green Fusion, organisiert. Die Jury in Deutschland setzt sich aus verschiedenen Experten zusammen, darunter Julia Arlt, Isabella Chacón Troidl, Prof. Dr. Christos Chantzaras, Sabine Georgi, Gregor Grassl und Prof. Dr. Kerstin Hennig. Die Bewerbung steht ULI-Mitgliedern und Nichtmitgliedern offen, darunter gemeinnützige Organisationen, Unternehmen sowie akademische und Forschungsinstitutionen aus relevanten europäischen Märkten.
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