← News
Projektentwicklung··2 min

WBM startet Neubau in der Mollstraße zu Friedrichshain als Auftakt für acht Projekte 2026

Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH hat den Baubeginn für ein Wohnhochhaus mit 84 Wohnungen in der Mollstraße zu Friedrichshain eingeleitet, das erste von acht Vorhaben für 2026.

WBM startet Neubau in der Mollstraße zu Friedrichshain als Auftakt für acht Projekte 2026

Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH hat den Baubeginn für den Neubau eines Wohnhochhauses in der Mollstraße im Berliner Stadtteil Friedrichshain gefeiert. Dieses Projekt markiert den Auftakt für insgesamt acht Neubauvorhaben, die das kommunale Unternehmen für das Jahr 2026 plant. Es ist Teil der Wachstumsstrategie der WBM, mit der der Wohnungsbestand bis 2034 um rund 10.000 Einheiten erweitert werden soll.

Projektbeschreibung und Lage

Das elfgeschossige Punkthochhaus mit einer Höhe von rund 34 Metern entsteht auf einem Bestandsgrundstück hinter der Hausnummer 22 im Barnimkiez, das zuvor als Parkplatz genutzt wurde. Durch die Nachnutzung dieser versiegelten innerstädtischen Fläche wird effizient Wohnraum geschaffen, ohne neue Areale zu beanspruchen. Die Planung obliegt dem Architekturbüro Barkow Leibinger Gesellschaft von Architekten mbH, während B&O Bau und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG als Totalübernehmer die bauliche Umsetzung übernimmt. Der Baustart erfolgte am 29. April 2026, die Fertigstellung ist für Dezember 2027 vorgesehen.

Im Neubau entstehen 84 moderne Wohnungen, von denen 50 Prozent öffentlich gefördert sind. Alle Einheiten werden barrierefrei ausgeführt, wobei vier Erdgeschosswohnungen zusätzlich rollstuhlgerecht gestaltet sind. Das Angebot umfasst Ein- und Zweizimmerwohnungen mit Flächen zwischen 36 und 71 Quadratmetern. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon, die Erdgeschosswohnungen über eine Terrasse. Die Einstiegsmieten betragen 7 Euro pro Quadratmeter.

Bauweise und Ausstattung

Das architektonische Konzept setzt auf modulare Bauweisen, die einen schnellen und effizienten Prozess ermöglichen. Durchlaufende Balkonbänder und Fassadenmodule aus Holz prägen das Erscheinungsbild des 33 bis 34 Meter hohen Gebäudes, das sich städtebaulich in die Nachbarschaft einfügt. Die Freianlagen legen Wert auf Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität, mit reduzierter Versiegelung. In der Tiefgarage werden 30 Pkw-Stellplätze für Mieter realisiert. Der Energiestandard entspricht dem GEG.

  • Peter Münn und Frank Ronkartz (Geschäftsführung B&O Bau und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG)
  • Lars Dormeyer und Steffen Helbig (Geschäftsführer WBM)
  • Christian Gaebler (Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen)

Lars Dormeyer, Geschäftsführer der WBM, betonte die kurze Zeit von der Vergabe bis zum Baustart als Beleg für die Umsetzungsstärke des Unternehmens. Er sah darin den Grundstein für weitere Projekte der Wachstumsstrategie und das Prinzip „Nicht reden, sondern bauen“ mit Verlässlichkeit, Tempo und Orientierung. Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, hob den Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums hervor. Er würdigte die Erweiterung des Bestands um 10.000 Wohnungen bis 2034 sowie die Nutzung versiegelter Flächen im Barnimkiez als nachhaltigen Ansatz für inklusives Wohnen.

— Bewertung

Ihre Immobilie — richtig bewertet.

Sie möchten wissen, was Ihre Immobilie in der aktuellen Marktphase wirklich wert ist? Eine erste Einschätzung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden.