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HAMBORNER REIT AG meldet planmäßige Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026

Die HAMBORNER REIT AG verzeichnete im ersten Quartal 2026 eine stabile Geschäftsentwicklung mit rückläufigen Mieterlösen aufgrund von Immobilienverkäufen, jedoch positiven Effekten aus Mietanpassungen und einer verbesserten Finanzierungsquote.

HAMBORNER REIT AG meldet planmäßige Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026

Die HAMBORNER REIT AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 eine weitgehend planmäßige operative Geschäftsentwicklung vermeldet. Die Erlöse aus Mieten und Pachten beliefen sich in diesem Zeitraum auf 22,6 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist primär auf Immobilienverkäufe zurückzuführen, die im vergangenen sowie im laufenden Geschäftsjahr getätigt wurden. Positiven Einfluss auf die Umsatzentwicklung nahmen vertraglich vereinbarte Mietanpassungen infolge der Inflationsentwicklung, insbesondere Index-Mieterhöhungen. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Mieterlöse in den ersten drei Monaten um etwa 0,6 Millionen Euro, beziehungsweise 2,6 Prozent, gegenüber dem Vorjahresquartal.

Die Funds from Operations (FFO) der Gesellschaft verringerten sich infolge der geringeren Mieterträge um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 11,7 Millionen Euro. Der FFO je Aktie belief sich auf 0,14 Euro, nach 0,15 Euro im Vorjahr. Parallel dazu zeigte sich eine Verbesserung der Finanzsituation. Der Loan-to-Value (EPRA-LTV) sank gegenüber dem Jahresende 2025 auf 43,1 Prozent, beeinflusst durch die stabile Umsatz- und Ertragsentwicklung sowie eine Wertanpassung des Immobilienportfolios. Die REIT-Eigenkapitalquote stieg entsprechend zum 31. März 2026 auf 56,2 Prozent, verglichen mit 54,7 Prozent zum 31. Dezember 2025.

Portfolioentwicklung und operative Kennzahlen

Im ersten Quartal 2026 erfolgte der Besitzübergang einer zum Jahresende 2025 veräußerten Einzelhandelsimmobilie in Ditzingen. Das Portfolio der HAMBORNER REIT AG umfasste zum 31. März 2026 insgesamt 63 Büro- und Einzelhandelsobjekte mit einem Gesamtwert von 1,341 Milliarden Euro. Die Wertentwicklung des Portfolios wurde durch eine positive Anpassung des Verkehrswertes einer Büroimmobilie in Köln in Höhe von 4,4 Millionen Euro beziehungsweise 8,3 Prozent, maßgeblich beeinflusst. Dies führte dazu, dass der Nettovermögenswert (NAV) je Aktie zum 31. März 2026 bei 9,27 Euro lag, ein Anstieg von 2,2 Prozent gegenüber dem Wert zum Jahresende 2025 von 9,07 Euro.

Auch auf operativer Ebene gestaltete sich die Entwicklung stabil. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres wurden Mietverträge für eine Fläche von rund 9.900 Quadratmetern abgeschlossen. Im vergleichbaren Vorjahresquartal waren es rund 3.600 Quadratmeter. Die Verbleibquote der Mieter bewegte sich mit rund 89 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau.

Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WALT) verzeichnete zum 31. März 2026 eine weitgehend stabile Entwicklung und lag bei 5,2 Jahren, im Vergleich zu 5,3 Jahren zum 31. Dezember 2025. Innerhalb des Einzelhandelsportfolios betrug die Restlaufzeit 6,3 Jahre, im Büroportfolio 3,8 Jahre. Die EPRA-Leerstandsquote blieb zum Stichtag mit 3,5 Prozent auf dem unveränderten niedrigen Niveau des Jahresendes 2025.

Ausblick und Hauptversammlung

Die HAMBORNER REIT AG blickt dem weiteren Jahresverlauf grundsätzlich positiv entgegen und bestätigt die zuletzt veröffentlichten Prognosen für die künftige Geschäftsentwicklung. Basierend auf den im Geschäftsbericht 2025 dargelegten Annahmen, erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2026 Mieterlöse und Pachten in einer Spanne von 87,5 Millionen Euro bis 89,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (FFO) wird voraussichtlich zwischen 38,0 Millionen Euro und 42,0 Millionen Euro liegen.

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft ist für den 3. Juni 2026 auf dem ruhrtech kampus in Essen angesetzt. Vorstand und Aufsichtsrat werden eine Ausschüttung von 65 Prozent der im Jahr 2025 erwirtschafteten operativen Erträge beziehungsweise eine Dividende von 0,39 Euro je Aktie vorschlagen.

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