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ICG lanciert "Social Impact Hub" zur Förderung sozialer Immobilienprojekte

Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) hat den "Social Impact Hub" initiiert, eine digitale Plattform zur zentralen Vernetzung und Weiterentwicklung von Immobilienprojekten mit sozialer Wirkung.

ICG lanciert "Social Impact Hub" zur Förderung sozialer Immobilienprojekte

Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) hat im Rahmen seines Engagements im Social Impact Investing den "Social Impact Hub" vorgestellt. Diese digitale Plattform verfolgt das Ziel, Immobilienprojekte mit sozialer und gesellschaftlicher Ausrichtung zentral sichtbar zu machen, zu vernetzen und ihre Weiterentwicklung zu fördern. Die Initiative ist darauf ausgerichtet, neue Geschäftsbeziehungen zu initiieren und nachhaltige Investitionen anzuregen, insbesondere in einem anspruchsvollen Marktumfeld.

Der "Social Impact Hub" entstand als spezifisches Projekt innerhalb der Social Impact Investing (SII)-Initiative des ICG. Er bündelt zum einen Best-Practice-Beispiele von Immobilien-Impact-Projekten, macht diese für die gesamte Branche zugänglich und erhöht dadurch die Transparenz. Zum anderen fungiert die Plattform als digitaler Marktplatz. Hier können gezielt Angebote und Gesuche, beispielsweise bezüglich Flächen, Finanzierungsmöglichkeiten oder spezifischer Dienstleistungen, eingestellt und passende Projektpartner gefunden werden. Dies schafft direkten Zugang zu neuen Investitionsmöglichkeiten, Projektpartnerschaften und Geschäftsmodellen im Kontext sozial wirksamer Immobilienentwicklungen.

Ziele und Adressaten des Hubs

Frau Dr. Pamela Hoerr, Vorstandsmitglied und Leiterin des SII-Arbeitskreises "Social Impact Hub", betonte, dass der Hub eine zentrale Anlaufstelle für Marktteilnehmer auf Stakeholder- und Shareholderseite darstellt, die soziale Wirkung in der Immobilienwirtschaft aktiv fördern möchten. Sie hob hervor, dass Transparenz, Sichtbarkeit und Vernetzung entscheidende Faktoren sind, um Impact Investing in der Branche zu etablieren und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähige Kooperationen und Investitionen zu ermöglichen.

Die Plattform richtet sich an eine breite Zielgruppe. Dazu gehören Unternehmen, Investoren, Projektentwickler und Dienstleister im Immobiliensektor, die sich im Bereich Social Impact engagieren oder entsprechende Projekte umsetzen möchten. Ebenso sind Stakeholder wie Städte und Kommunen, soziale Träger sowie Endnutzer Adressaten. Diese können eigene Projekte einstellen, nach geeigneten Partnern suchen und einen direkten Austausch mit der Branche initiieren. Insbesondere in der aktuellen Marktphase bietet der Hub eine strukturierte Möglichkeit zur Identifizierung passender Geschäftspartner, zur Akquise von Investoren und zur erfolgreichen Realisierung von Projekten.

Herr Sebastian Kreutel, Partner bei PwC, einem Mitglied des ICG, das den Ausbau des Hubs unterstützte, kommentierte, dass impact-orientierte Immobilienprojekte zunehmend an Relevanz gewinnen, es jedoch oft an Sichtbarkeit und Zugang zu den erforderlichen Partnern mangelt. Der "Social Impact Hub" schließt diese Lücke und erleichtert Investoren sowie Projektträgern die gemeinsame Entwicklung tragfähiger Lösungen. Es wird erwartet, dass der Hub dazu beitragen wird, den Social Impact in der Breite zu verankern und sowohl neue als auch bestehende Stakeholder zu mobilisieren, um relevante Lösungen zu präsentieren, zu finanzieren, zu investieren und letztendlich zur Realisierung zu bringen.

Nutzung und Relevanz für die Branche

Zum Start ist die Nutzung des "Social Impact Hubs" für alle Interessierten kostenfrei. Perspektivisch ist vorgesehen, dass Immobilienunternehmen für die Nutzung des Hubs eine Gebühr entrichten, während Stakeholder weiterhin ein kostenfreies Zugangsmodell nutzen können. Frau Karin Barthelmes-Wehr, Geschäftsführerin des ICG, betonte, dass der Hub einen wichtigen Schritt darstellt, um das Thema soziale Nachhaltigkeit – das "S" der ESG-Kriterien – stärker in der Immobilienwirtschaft zu verankern. Die Plattform soll nicht nur Transparenz über bestehende Initiativen schaffen, sondern auch aktiv neue Kooperationen und Projekte fördern, wodurch die Branche bei der Verbindung von sozialer Wirkung und wirtschaftlichem Erfolg unterstützt wird. Mit dem "Social Impact Hub" unterstreicht das ICG seine Rolle als Impulsgeber für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und für nachhaltige Transformationen innerhalb der Immobilienbranche.

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