Exyte, ein international führender Anbieter im Bereich Design, Entwicklung und Bereitstellung von Reinraumanlagen und nachhaltigen Infrastrukturen, wurde mit der Umsetzung von drei umfangreichen Rechenzentrumsprojekten im Wirtschaftsraum Frankfurt beauftragt. Diese Projekte, deren Auftraggeber internationale Hyperscaler und maßgebliche Technologieakteure sind, umfassen ein Gesamtvolumen des Auftragseingangs von knapp 750 Millionen Euro für das Jahr 2026. Insgesamt sind rund 400 Mitarbeiter für die Realisierung der Vorhaben eingeplant.
Mark Garvey, als Chief Commercial Officer bei Exyte tätig, unterstrich die strategische Relevanz des Rechenzentrumsgeschäfts als zentralen Wachstumsträger im Unternehmensportfolio. Er führte aus, dass die global steigende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz und Cloud-Services den Bedarf an robuster und skalierbarer digitaler Infrastruktur für die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden kontinuierlich erhöhe. Die neuen Aufträge bestätigen die Stellung von Exyte als verlässlichen Partner für internationale Technologiekonzerne und stützen sich auf langjährige Erfahrung in der Frankfurter Region.
Projektdetails und Umfang
Die drei Projekte werden parallel ausgeführt und umfassen sowohl Neubauten als auch Erweiterungen bestehender Rechenzentren. Ein signifikanter Anteil der Bauarbeiten erfolgt im laufenden Betrieb, was eine präzise Koordination aller Gewerke erfordert, um einen unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten und gleichzeitig die Erweiterung der Kapazitäten zu realisieren. Die Projekte erreichen eine kumulierte IT-Leistung von etwa 80 Megawatt. Ihre Fertigstellung ist für spätestens 2028 terminiert. Für die Auftraggeber ist eine kurze und verlässliche Realisierungszeit von erheblicher Bedeutung, um der dynamisch wachsenden Nachfrage nach Rechenzentrums-Dienstleistungen gerecht zu werden.
Für die Abwicklung der Bauvorhaben plant Exyte, rund 400 Mitarbeiter in der Region einzusetzen. Davon sollen ca. 150 Positionen intern durch die Versetzung erfahrener Mitarbeiter besetzt werden, während rund 250 weitere Positionen extern rekrutiert werden. Gesucht werden qualifizierte Fachkräfte aus unterschiedlichen Disziplinen, darunter Engineering, technische Funktionen, Projektmanagement, Bauleitung und Inbetriebnahme. Diese Teams arbeiten in einem internationalen und dynamischen Umfeld interdisziplinär an den komplexen Infrastrukturprojekten, wodurch sie zur Förderung von Technologien beitragen, die die nächste Generation digitaler Dienste und KI-Anwendungen ermöglichen.
Infrastruktur für digitale Anforderungen
Diese drei Projekte sind Teil einer umfassenderen Investitionswelle in Hochleistungs-Rechenzentrumsinfrastrukturen in Europa. Diese Entwicklung wird maßgeblich durch die rapide Verbreitung von Künstlicher Intelligenz, die steigende Nutzung von Cloud-Diensten sowie den Bedarf an ausfallsicheren und souverän geführten Dateninfrastrukturen vorangetrieben. Jürgen Raschendorfer, Chief Operating Officer für die Region Continental Europe bei Exyte, betonte, dass Rechenzentren heute eine kritische Infrastruktur für moderne Volkswirtschaften darstellen. Er hob hervor, dass Exyte mit den aktuellen Projekten seine Präsenz im Frankfurter Raum weiter stärkt und Kunden dabei unterstützt, Kapazitäten in einem der maßgeblichen Rechenzentrumsmärkte Europas auszubauen, die Betriebssicherheit zu erhöhen und digitale Dienste der nächsten Generation bereitzustellen.
Im Rahmen der Projektumsetzung kombiniert Exyte fortschrittliche Engineering-Kompetenz mit standardisierten und industrialisierten Prozessen. Damian Farr, President der Global Business Unit Data Centers bei Exyte, hob die Fähigkeit hervor, große Rechenzentrumsprojekte zuverlässig hinsichtlich Kosten, Terminen und Qualität umzusetzen. Besonders in laufenden Betriebsumgebungen sei eine enge, integrierte Abstimmung entscheidend, um Ausfälle der Leistung zu vermeiden. Rechenzentren werden zudem zunehmend für höhere Leistungsdichten und anspruchsvollere Kühlsysteme konzipiert, um moderne KI-Anwendungen effizient betreiben zu können. Der Einsatz industrieller Vorfertigung und modularer Bauweisen trägt dazu bei, Bauzeiten zu verkürzen, die Qualität zu steigern und Risiken im Vergleich zu konventionellen Methoden zu mindern.
Zur Deckung des steigenden Energiebedarfs setzt Exyte auf flexible und ausfallsichere Energie- und Notstromkonzepte. Durchgängig digital unterstützte Prozesse für Planung, Bau und Inbetriebnahme gewährleisten Transparenz und Verlässlichkeit bei Kosten, Zeitplänen und der Qualität. Ein etabliertes Lieferantennetzwerk sichert den Zugang zu kritischen Komponenten und spezialisierten Partnern, auch in angespannten Märkten. Dies ermöglicht den Kunden von Exyte eine zügige Projektumsetzung, eine erhöhte Betriebssicherheit und die Möglichkeit, ihre digitale Infrastruktur planbar zu skalieren.




