Die Westbridge Advisory GmbH, ein führendes Beratungsunternehmen im Bereich Energie und Nachhaltigkeit für die Immobilienwirtschaft in Europa, hat die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) umfassend bei der Optimierung ihres Energie- und Verbrauchsmanagements begleitet. Diese Unterstützung umfasste die Neugestaltung der Strom- und Gasversorgung sowie die langfristige Neuordnung des Messstellenbetriebs für ein Immobilienportfolio, das Liegenschaften in Hessen und Rheinland-Pfalz umfasst.
Das von Westbridge betreute Mandat erstreckte sich auf insgesamt 285 Messstellen, von denen 224 für Strom und 61 für Gas vorgesehen sind. Die neu implementierte Vertragsstruktur für den Messstellenbetrieb ist bis zum Jahr 2034 ausgelegt und legt somit eine langfristige Grundlage für die präzise Verbrauchserfassung innerhalb des Portfolios. Die schrittweise Umstellung der einzelnen Liegenschaften erfolgt über die gesamte Vertragslaufzeit. Durch diesen Schritt ergänzt die NRD ihre bereits neu ausgerichtete Energieversorgung um einen weiteren operativen Baustein.
Verbesserte Datengrundlage und Transparenz
Die implementierte Lösung ermöglicht es der NRD zukünftig, ihre Energieverbräuche zuverlässiger und einheitlicher zu erfassen. Dies führt zu einer erhöhten Transparenz der Verbräuche, einer verbesserten Einordnung von Kostenentwicklungen und der Identifizierung weiterer Einsparpotenziale im Bestand. Bianca Oberritter, Leiterin Immobilienmanagement bei der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie, hob hervor, dass die Neuaufstellung der Messstrukturen nach der Neuvergabe der Energieverträge der logische nächste Schritt gewesen sei. Sie betonte die Bedeutung transparenter Verbrauchsdaten als wesentliche Grundlage für eine effektivere operative Steuerung der Liegenschaften und eine fundierte Bewertung zukünftiger Optimierungspotenziale.
Westbridge begleitete den gesamten Prozess von der initialen Bestandsaufnahme über die Abstimmung der projektspezifischen Anforderungen bis zur finalen Gestaltung der Vertragsstrukturen. Hierbei wurden die verschiedenen Messstellenarten und die unterschiedlichen Zeitpunkte der Migration innerhalb des Portfolios sorgfältig berücksichtigt. Das Ergebnis ist eine einheitliche Struktur, die den Messstellenbetrieb über mehrere Jahre planbar macht und die Datenbasis für das Energiemanagement signifikant stärkt.
Integrierte Strategie für Immobilienportfolios
Rüdiger Salzmann, Geschäftsführer bei Westbridge, unterstrich die Notwendigkeit, Energieeinkauf und Messstellenbetrieb, insbesondere bei komplexen Immobilienportfolios, nicht voneinander zu trennen. Er führte aus, dass eine stabile Beschaffungsstrategie Planungssicherheit gewährleistet. Gleichzeitig stellen belastbare Verbrauchsdaten sicher, dass diese Grundlage im laufenden Betrieb zielgerichtet gesteuert und kontinuierlich weiterentwickelt werden kann. Die integrierte Betrachtung dieser Elemente ist entscheidend für ein effizientes und nachhaltiges Immobilienmanagement.














