Marktanalyse··2 min

Deutsche EuroShop meldet stabilen Jahresauftakt und bestätigt Prognose

Die Deutsche EuroShop verzeichnete im ersten Quartal 2026 eine planmäßige operative Entwicklung und bestätigt die bereits veröffentlichte Jahresprognose, trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds.

Deutsche EuroShop meldet stabilen Jahresauftakt und bestätigt Prognose

Die in Shoppingcenter investierende Deutsche EuroShop (DES) hat den Angaben zufolge einen soliden Start in das Geschäftsjahr 2026 erlebt. Die operativen Kennzahlen entwickelten sich im ersten Quartal erwartungsgemäß, obwohl das wirtschaftliche Umfeld nach wie vor von einer verhaltenen Konsumstimmung und geopolitischen Unsicherheiten geprägt war. Hans-Peter Kneip, Vorstandsmitglied der Deutsche EuroShop, konstatierte, dass sich die Besucherfrequenz in den eigenen Shoppingcentern im Berichtszeitraum um 0,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau befand.

Diese Entwicklung sei insbesondere auf die vergleichsweise strengen Winterwochen zurückzuführen, die sich belastend auf die Kundenfrequenz auswirkten. Gleichzeitig profitierte das erste Quartal von der teilweisen Verschiebung des Ostergeschäfts in den Berichtszeitraum. Die Umsätze der Mieter zeigten eine Steigerung von 0,7 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres.

Finanzielle Entwicklung im Detail

Der Konzernumsatz der Deutsche EuroShop erhöhte sich im ersten Quartal 2026 um 2,0 Prozent auf 67,6 Millionen Euro. Diese Steigerung resultierte primär aus gestiegenen Vertragsmieten sowie Abfindungen von Mietern. Die operativen Centeraufwendungen lagen indes aufgrund eines Anstiegs nicht umlagefähiger Kosten über dem Vorjahresniveau. Eine gleichzeitige Reduzierung des Wertberichtigungsbedarfs auf Mietforderungen wirkte dem entgegen. Das Nettobetriebsergebnis (NOI) stieg demzufolge um 0,3 Prozent auf 53,3 Millionen Euro, und das EBIT erhöhte sich marginal um 0,2 Prozent auf 53,5 Millionen Euro.

Das EBT ohne Bewertungsergebnis verzeichnete einen Rückgang um 10,1 Prozent auf 35,7 Millionen Euro. Dieser Rückgang wurde nach Angaben der DES maßgeblich durch einen erhöhten Zinsaufwand von 4,8 Millionen Euro beeinflusst, der im Zusammenhang mit einer im Jahr 2025 begebenen Anleihe stand. Das Konzernergebnis reduzierte sich um 10,7 Prozent auf 28,4 Millionen Euro. Die operativen Kennzahlen EPRA Earnings und FFO beliefen sich auf 0,45 Euro beziehungsweise 0,46 Euro je Aktie, was unter den Vorjahreswerten von 0,51 Euro beziehungsweise 0,52 Euro je Aktie lag.

Ausblick und Hauptversammlung

Auf Grundlage der planmäßigen Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026 bestätigt die Deutsche EuroShop die im März veröffentlichte Prognose für das gesamte Geschäftsjahr. Diese sieht ein EBT ohne Bewertungsergebnis zwischen 134 und 142 Millionen Euro sowie einen FFO von 134 bis 142 Millionen Euro beziehungsweise 1,77 bis 1,87 Euro je Aktie vor.

Die Ordentliche Hauptversammlung ist für den 18. Juni 2026 in Hamburg als Präsenzveranstaltung anberaumt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen dort die Ausschüttung einer Dividende von 1,00 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vor. Ein weiterer Beschluss, die formwechselnde Umwandlung der Deutsche EuroShop AG in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, SE), steht ebenfalls zur Abstimmung.

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