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Dedeaux Properties CEO Brett Dedeaux über die anhaltende Attraktivität des Industriemarktes in Südkalifornien

Neue Möglichkeiten in Orten wie City of Commerce und Tejon Ranch stimmen den Immobilienriesen Dedeaux Properties hinsichtlich Kaliforniens Logistikmarkt trotz des berüchtigten Regulierungsumfelds optimistisch.

Dedeaux Properties CEO Brett Dedeaux über die anhaltende Attraktivität des Industriemarktes in Südkalifornien

Für Dedeaux Properties kann das notorisch anspruchsvolle Entwicklungsumfeld Kaliforniens sowohl ein Hindernis als auch ein Wettbewerbsvorteil sein. Brett Dedeaux, CEO des Unternehmens, erläuterte im Gespräch mit Commercial Observer, warum die Firma Tejon Ranch als attraktive Alternative zu Los Angeles County und dem Inland Empire betrachtet. Er führte außerdem aus, wie die staatlichen Vorschriften den Wert von Baugenehmigungen steigern können und warum das Unternehmen seiner Heimatregion weiterhin treu bleibt. Greg Cornfield verfasste diesen Artikel am 27. Juli 2026.

Tejon Ranch als strategischer Logistikstandort

Tejon Ranch entwickelt sich zügig zu einem alternativen Logistikstandort. Brett Dedeaux erklärte, dass Dedeaux Properties vor einigen Jahren dort Land erworben und etwa 230.000 Quadratfuß Industriefläche mit zusätzlichem LKW-Stellplatz gebaut hat. Dieses Projekt verlief äußerst erfolgreich und wurde 2024 an einen Endnutzer verkauft. Dies führte zu einem umfassenderen Joint Venture mit Tejon Ranch, um weitere Industrieflächen zu entwickeln. Ein wesentlicher Anreiz für Logistikunternehmen in Tejon Ranch ist die Verfügbarkeit von erschwinglichen Arbeitskräften und günstigerem Wohnraum. Dedeaux beschreibt Tejon Ranch als das „Texas von Kalifornien“, da es ein sehr geschäftsfreundliches Umfeld bietet, in dem Prozesse relativ zügig ablaufen und weniger stark reguliert sind.

Für Großprojekte, die sonst immer weiter östlich nach Beaumont, Banning oder in die High Desert verlagert werden müssten, stellt Tejon Ranch eine wettbewerbsfähige Alternative dar, insbesondere unter Berücksichtigung der Transportkosten. Von hier aus ist nicht nur das L.A. Basin leicht erreichbar, sondern auch Nordkalifornien sowie der westliche und nordwestliche Teil der USA können bedient werden. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die reichliche Energieversorgung in Tejon Ranch.

Im Vergleich dazu sind Märkte wie das San Fernando Valley, das bei einer Abspaltung von Los Angeles eine der größten Städte des Landes wäre, bereits sehr ausgereift und vollständig ausgelastet. Ähnliches gilt für Santa Clarita und Valencia, die als zentrale Distributionsstandorte für Großunternehmen wie Nestlé, Caterpillar und Ikea dienen. Firmen, die größere Flächen – selbst unter 200.000 Quadratfuß – benötigen, finden diese oft nicht mehr im Valley, wodurch Tejon Ranch zur nächsten potenziellen Expansionsebene wird. Der Standort profitiert von angrenzenden Märkten und fungiert gleichzeitig als regionale Drehscheibe. Zudem sind dort zahlreiche Wohnprojekte geplant. Dedeaux äußerte sich begeistert über die aktuellen Bauprojekte und die zukünftigen Entwicklungen, da er die Fundamentaldaten, angesichts der fehlenden Leerstände, für stark hält.

Kaliforniens Regulierungsumfeld: Hindernis und Wertschöpfung

Angesprochen auf Kaliforniens Ruf als stark regulierter Staat – mit Themen wie AB 98 und Measure ULA, die Unternehmen zu Umzügen in andere Bundesstaaten bewegen – betonte Brett Dedeaux die Notwendigkeit, Kapitalpartnern die Vorteile Kaliforniens zu erläutern. Er verweist auf die Rolle als bevölkerungsreichster Staat mit einer vielfältigen und hochinnovativen Wirtschaft sowie den größten Häfen. Dedeaux hob hervor, dass jeder Geschäftsinhaber im Staat ein Interesse daran hat, dass Kalifornien wettbewerbsfähig, kosteneffektiv und ein Ort bleibt, an dem Geschäfte erfolgreich abgewickelt werden können. Seine persönliche Erkenntnis ist die Notwendigkeit des Engagements; er selbst war im Vorstand der CREDA, und weitere Mitarbeiter sind in Führungspositionen von Branchenverbänden aktiv. Dies sei entscheidend, um sicherzustellen, dass Vorschriften und Gesetze angemessen sind und das Wachstum von Unternehmen ermöglichen.

Eine strenge Regulierung, wie sie in Kalifornien im Vergleich zu Bundesstaaten wie Texas existiert, schafft auch eine natürliche Begrenzung von Überangebot. Dedeaux merkte an, dass es ungleich schwieriger ist, Projekte hier zu realisieren. Ein Beispiel hierfür ist die jüngst erfolgte Genehmigung für fast 800.000 Quadratfuß Fläche in der City of Commerce, nahe Downtown L.A. Solche Genehmigungen sind von immensem Wert, da sie aufgrund der Komplexität des Prozesses eine hohe Nachfrage erzeugen. Er betonte, dass es die Fähigkeiten eines Teams, erstklassige Baugenehmigungen in Kalifornien zu erhalten, ermöglichen, einen deutlich höheren Mehrwert zu schaffen, gerade weil der Prozess anspruchsvoller ist. Gleichzeitig ist es wichtig, Führungspersönlichkeiten in Kalifornien zu unterstützen, die den Staat wettbewerbsfähig und attraktiv für Leben und Wirtschaft halten wollen. Kontinuierliches Engagement sei essenziell, um diese Richtung beizubehalten.

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