CBRE wurde von dem finnischen Papierkonzern UPM mit dem Verkauf des ehemaligen Produktionsareals in Ettringen beauftragt. Das im bayerischen Landkreis Unterallgäu gelegene Grundstück umfasst eine Gesamtfläche von rund 63,9 Hektar und ist für eine gewerbliche oder industrielle Neunutzung vorgesehen. Die Transaktion zielt darauf ab, einen Käufer zu finden, der ein langfristig tragfähiges Nachnutzungskonzept für den Standort und die umliegende Region realisiert.
Das Areal, adressiert unter Fabrikstraße 4, verfügt über eine umfassende Bestandsstruktur. Es beinhaltet rund 335.000 Quadratmeter Werksflächen sowie circa 304.000 Quadratmeter Grün- und Landwirtschaftsflächen. Die vorhandene Infrastruktur des Standortes stellt ein signifikantes Attribut dar, das die Möglichkeiten für eine zukünftige Entwicklung substanziell erweitert.
Besondere Merkmale des Standorts
Die Infrastruktur des Geländes ist für Industrieansiedlungen in Südbayern von besonderer Relevanz. Eine aktive Gleisanbindung ist vorhanden, was logistische Vorteile durch den Schienengüterverkehr ermöglicht. Des Weiteren ist eine installierte Stromkapazität von 79 MW verfügbar, die den Energiebedarf industrieller Betriebe decken kann. Der direkte Autobahnanschluss an die BAB 96, welche die Verbindung zwischen München und Lindau herstellt, sichert eine effiziente Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz.
- —Gesamtgrundstücksfläche: ca. 63,9 Hektar
- —Werksflächen: ca. 335.000 Quadratmeter
- —Grün- und Landwirtschaftsflächen: ca. 304.000 Quadratmeter
- —Installierte Stromkapazität: 79 MW
Maximilian Sänger, Team Leader Industrial & Logistics München bei CBRE, unterstrich die Seltenheit eines solchen Angebots im südbayerischen Raum. Er stellte fest, dass zusammenhängende Entwicklungsflächen dieser Größenordnung mit einer derart etablierten Infrastruktur außergewöhnlich sind. Es befinden sich bereits potenzielle Interessenten in Gesprächen, was das Interesse an dem Objekt verdeutlicht.
Der Verkaufsprozess wird strukturiert durchgeführt, um einen Käufer zu evaluieren, der nicht nur die finanziellen Voraussetzungen erfüllt, sondern auch ein tragfähiges Nutzungskonzept vorlegt. Dies soll gewährleisten, dass die Wiedernutzung des ehemaligen Industriestandorts langfristig den Anforderungen des Standorts und der Region gerecht wird und somit eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht.




