Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland erweitert ihre Präsenz in der Wormser Innenstadt durch die Anmietung einer Fläche von 408 Quadratmetern im 2. Obergeschoss des Gebäudes K32. Diese Akquisition dient der Einrichtung eines neuen Kundenzentrums, welches neun Beratungsbereiche sowie großzügige Kundenbereiche umfasst. Das Raumkonzept ist darauf ausgelegt, eine offene Gestaltung mit den Anforderungen des Datenschutzes zu verbinden.
Die strategische Entscheidung, diesen neuen Standort zu beziehen, rückt die AOK näher an das Stadtzentrum. Die künftigen Räumlichkeiten werden barrierefrei gestaltet, um einen umfassenden Zugang für alle Kunden zu gewährleisten. Felix Strobel, Geschäftsbereichsleiter Ressourcenmanagement bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, hob hervor, dass das Konzept optimale Bedingungen für eine serviceorientierte Beratung und eine angenehme Arbeitsatmosphäre für das Team bietet.
Revitalisierung als Basis für neue Nutzungen
Der Innenausbau der Flächen erfolgt durch die e+k AG nach dem von der AOK entwickelten Konzept. Im Zuge dieser Maßnahmen entstehen helle und flexibel nutzbare Räume. Diese Transformation wird durch die umfassende Revitalisierung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes ermöglicht, welche den Einbau zahlreicher neuer Fenster beinhaltete. Die Vermietung an die AOK erweitert den Nutzungsmix des K32 um eine publikumswirksame Komponente.
Das Gebäude, ein ehemaliger Kaufhof, wurde von seiner ursprünglichen Mononutzung gelöst und bietet nun dank flexibler Grundrisse Raum für verschiedene Verwendungszwecke. Nach der Ansiedlung eines Rewe-Marktes und des Bürgerrathauses der Stadt Worms stellt das AOK-Kundenzentrum eine weitere frequentierte Nutzung dar, die zur Öffnung des Gebäudes zur Stadtgesellschaft beiträgt und ein zusätzliches Angebot im Zentrum von Worms schafft.
Amir Hamza, Senior Manager Project Development bei e+k AG, betonte den Ansatz der „Stadtreparatur“, bei dem ein früherer Monoblock schrittweise in ein lebendiges, vielfältig genutztes Gebäude überführt wird. Die Ansiedlung des AOK-Kundenzentrums soll Menschen in das Gebäude führen und die Innenstadt stärken. Dies eröffnet zudem Potenziale für eine stärkere Nutzung des Gebäudes durch Praxen und weitere Gesundheitsinfrastruktur. Verhandlungen über zusätzliche Flächen sind bereits im Gange.
Nachhaltigkeit und Flexibilität im Fokus
Im Rahmen der Revitalisierung des ehemaligen Kaufhofs in der Wormser Innenstadt setzte die e+k AG auf den weitgehenden Erhalt der bestehenden Bausubstanz. Das rund 4.900 Quadratmeter umfassende Vordergebäude wurde vollständig entkernt und revitalisiert. Insgesamt 78 neue Fenster wurden integriert, um die vormals dunklen Verkaufsflächen in helle, flexibel nutzbare Räume zu transformieren. Wo technisch umsetzbar, wurden neue Fenster in die bestehenden Rahmen eingesetzt. Zudem wurde Abbruchmaterial zur Verfüllung von Hohlräumen wiederverwendet, was zu erheblichen CO₂-Einsparungen im Vergleich zu einem vollständigen Neubau führt.
Im K32 stehen in den Obergeschossen weiterhin flexibel teilbare Flächen ab etwa 300 Quadratmetern zur Verfügung. Des Weiteren wartet im dritten Obergeschoss eine Gastronomiefläche mit Dachterrasse und Domblick auf einen neuen Betreiber.














