Der Projektentwickler, Investment- und Asset-Manager ANGULARIS realisiert das Projekt ALTERA Urban Office. Dieses neue Bürogebäude entsteht in zentraler Lage der Münchner Ludwigsvorstadt, innerhalb des Central Business District (CBD), und erweitert die Reihe der Urban Offices des Unternehmens.
Das ALTERA Urban Office ist das dritte Projekt dieser Reihe, nach dem GABRIEL und dem ASAM Urban Office. Marc Maier und Vladislav Georgiev, beide geschäftsführende Gesellschafter von ANGULARIS, betonen, dass das Projekt die Entwicklung von Immobilien für Mensch und Umwelt in den Vordergrund stellt. Sie beschreiben ALTERA als eine neue Generation von Bürogebäuden, welche Effizienz, Nachhaltigkeit und Nutzerqualität verbinden.
Für das Projekt wurde bereits der Bauantrag eingereicht, ein Jahr nach dem Erwerb des Grundstücks. Die Entwurfsarchitektur wurde von OSA Ochs Schmidhuber Architekten erstellt. Weitere Beteiligte sind Berk + Partner für die Tragwerksplanung, ETM für die Technische Gebäudeausrüstung, P38 für die Freiraumplanung sowie A+P Architekten für Brandschutzfragen und die Ausschreibung.
Standort und Architekturkonzept
Der Standort in der Ludwigsvorstadt ist durch seine innerstädtische Lage zwischen Hauptbahnhof und Theresienwiese gekennzeichnet und bietet eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, inklusive U- und S-Bahn-Anschlüsse. Der Blick auf die Paulskirche über ein Le Corbusier-Fenster wird als prägend für die Standortqualität genannt.
Das Ensemble umfasst einen siebenstöckigen Solitärbau an der Schwanthalerstraße mit einer A-förmigen Struktur und ein fünfstöckiges Gartenhaus im südlichen Bereich des Grundstücks. Eine zweigeschossige Brücke verbindet diese beiden Gebäudeteile. Eine Metallfassade soll ein einheitliches Erscheinungsbild schaffen, während großzügige Fensterformate und eine gezielte Lichtführung die Arbeitsräume prägen. Begrünte Außenbereiche und Terrassen dienen als Rückzugsorte.
Nachhaltigkeit und Flexibilität
Das Projekt verfolgt einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz, der eine LEED-Gold-Zertifizierung und EU-Taxonomie-Konformität anstrebt. Reduzierte CO2-Emissionen im Bau und Betrieb werden durch den Einsatz von CSC- und FSC-zertifizierten Baustoffen sowie ein integrales Energiekonzept erreicht, das Photovoltaik, Fernwärme- und Fernkälteversorgung sowie intelligente Anlagensteuerung beinhaltet. Zudem ist das Konzept auf die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels ausgerichtet.
- —E-Ladestationen
- —Ebenerdige Fahrrad- und E-Bike-Stellplätze
- —Duschen und Umkleidemöglichkeiten für Pendler
Das biophile Design integriert Elemente wie Belichtung, natürliche Materialien und umfassende Begrünung, um das Wohlbefinden und die Produktivität der Nutzer zu fördern. Das Objekt bietet eine Gesamtmietfläche von rund 7.500 Quadratmetern. Die stützenfreie Bauweise und flexible Raster ermöglichen vielseitige Nutzungskonzepte, von einer Einzelmieterlösung bis zu zwei unabhängigen Einheiten. Die Fertigstellung und der Bezug sind für das Jahr 2029 vorgesehen. Alexandra Capella und Thomas Janinhoff, als Projektverantwortliche, betonen, dass das ALTERA Urban Office einen integrativen Nachhaltigkeitsansatz verfolgt, der ökologische und wirtschaftliche Anforderungen vereint, mit Fokus auf effiziente Flächenkonzepte, energieoptimierter Gebäudetechnik und ressourcenschonenden Materialien.




