Der Investment- und Assetmanager ALÌTUS Capital Partners hat die Seniorenresidenz „Villa Sertel“ in Pirmasens akquiriert. Die Transaktion erfolgte über eine Tochtergesellschaft des Unternehmens. Verkäuferseite war ein Insolvenzverfahren, in welchem die Kanzlei GRUB BRUGGER beratend tätig war. Über den spezifischen Kaufpreis wurde seitens der Beteiligten Stillschweigen vereinbart.
Das vollvermietete Objekt in Pirmasens umfasst eine Mietfläche von rund 4.500 Quadratmetern. Es vereint drei im Jahr 1998 errichtete Gebäudeteile mit der historischen Villa Sertel, welche aus den 1920er-Jahren stammt. Das Ensemble wird als Seniorenzentrum genutzt und bietet sowohl Intensivpflege als auch betreutes Wohnen an.
Der Hauptmieter der Seniorenresidenz ist ein großer europäischer Pflegeheimbetreiber, der Flächen von circa 4.300 Quadratmetern beansprucht. Ergänzend dazu befindet sich in der Villa ein italienisches Restaurant, das eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern einnimmt. Diese Konstellation gewährleistet eine vielseitige Nutzung des Standortes.
Sicherung der Eigentümerstruktur
Manfred Kronas, geschäftsführender Gesellschafter von ALÌTUS Capital Partners, äußerte sich zu der Akquisition. Er hob hervor, dass der Ankauf dem etablierten Pflegestandort nach dem Insolvenzverfahren eine stabile Eigentümerstruktur zurückgibt. Dies schaffe Planungssicherheit für Bewohner, Mitarbeiter und den Betreiber gleichermaßen. Das Unternehmen beabsichtigt, das Objekt im Bestand zu halten und gezielte Weiterentwicklungen vorzunehmen.
Herr Kronas betonte zudem, dass ALÌTUS Capital Partners mit dem Seniorenzentrum in Pirmasens das eigene Portfolio um eine Pflegeimmobilie erweitert. Dieser Sektor sei demografisch bedingt langfristig nachfragestark. Das Objekt weise hierfür idealtypische Voraussetzungen auf: einen etablierten Standort, einen erfahrenen Betreiber sowie eine vollständige Vermietung. Die Mikrolage der Liegenschaft in Pirmasens wird als vorteilhaft beschrieben; Einkaufsmöglichkeiten, öffentlicher Nahverkehr, medizinische Versorgung und ein Krankenhaus sind fußläufig erreichbar. Angrenzende Grün- und Erholungsflächen tragen zur Attraktivität des Umfeldes bei.




