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Was kostet der Brückenkredit?

Ein Brückenkredit kann die Finanzierungslücke beim Immobilienwechsel überbrücken. Doch welche Kosten fallen an und wie setzen sie sich zusammen?

10 min Lesezeit
Was kostet der Brückenkredit?

Wenn Immobilienbesitzer eine neue Immobilie erwerben möchten, bevor ihre aktuelle verkauft ist, stehen sie oft vor einer finanziellen Herausforderung. Hier kommt der Brückenkredit, auch Zwischenfinanzierung genannt, ins Spiel. Er dient dazu, den Zeitraum zwischen diesen beiden Transaktionen zu überbrücken und ermöglicht es, den Kaufpreis der neuen Immobilie zu finanzieren, während auf den Verkaufserlös der alten Immobilie gewartet wird. Obwohl der Brückenkredit eine praktische Lösung sein kann, birgt er auch spezifische Kosten, die sorgfältig kalkuliert werden müssen. Wir beleuchten in diesem Artikel detailliert, welche Kosten beim Brückenkredit entstehen, wie sich diese zusammensetzen und worauf Interessenten besonders achten sollten.

Was ist ein Brückenkredit?

Ein Brückenkredit ist eine spezielle Form der Finanzierung, die Immobilienbesitzern hilft, Liquiditätsengpässe beim Erwerb einer neuen Immobilie zu überwinden, während der Verkauf der alten Immobilie noch aussteht. Im Kern handelt es sich um ein Darlehen, das für einen kurzen Zeitraum gewährt wird – meist zwischen sechs und 24 Monaten. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Kaufpreiszahlung für das neue Eigenheim zu ermöglichen, ohne auf den Eingang des Verkaufserlöses der Bestandsimmobilie warten zu müssen. Er überbrückt somit die 'Brücke' zwischen dem Kauf der neuen und dem Verkauf der alten Immobilie.

Die Besonderheit des Brückenkredits liegt in seiner Rückzahlungsmodalität: Er wird in der Regel vollständig aus dem Erlös des Verkaufs der alten Immobilie getilgt. Dies unterscheidet ihn von herkömmlichen Hypothekendarlehen, die über viele Jahre in Raten abbezahlt werden. Die Bank sichert sich dabei oft durch eine Grundschuld auf die Bestandsimmobilie oder, in manchen Fällen, auf die neu erworbene Immobilie ab. Die Höhe des Brückenkredits orientiert sich dabei üblicherweise am erwarteten Verkaufserlös der alten Immobilie abzüglich bestehender Restschulden.

  • Kurzfristige Finanzierungslösung für den Immobilienwechsel.
  • Überbrückt den Zeitraum zwischen Kauf der neuen und Verkauf der alten Immobilie.
  • Rückzahlung erfolgt in der Regel mit dem Erlös des Immobilienverkaufs.
  • Absicherung oft durch Grundschuld auf die Bestandsimmobilie.
  • Höhe orientiert sich am erwarteten Verkaufserlös.

Die Zinskosten beim Brückenkredit

Die prominenteste Kostenkomponente eines Brückenkredits sind die Zinsen. Da es sich um eine vergleichsweise kurzfristige und für die Bank risikoreichere Finanzierung handelt – der Verkaufserlös der alten Immobilie ist noch nicht garantiert –, sind die Zinssätze für Brückenkredite tendenziell höher als bei langfristigen Baufinanzierungen. Die genaue Höhe der Zinsen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die aktuelle Marktlage, die Bonität des Kreditnehmers, die Höhe des Darlehens sowie die voraussichtliche Laufzeit. Banken bewerten das Risiko eines verzögerten Immobilienverkaufs und bepreisen dies in ihrem Zinsangebot.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Zinsen beim Brückenkredit in der Regel für die gesamte Darlehenssumme anfallen, auch wenn sie nur über einen kurzen Zeitraum gezahlt werden. Bei einer Kredithöhe von beispielsweise 300.000 Euro und einem angenommenen Zinssatz von 6 % p.a. würden monatlich 1.500 Euro reine Zinsen anfallen. Die tatsächliche Belastung hängt dann davon ab, wie lange der Kredit in Anspruch genommen wird. Eine möglichst kurze Laufzeit ist daher wünschenswert, um die Zinskosten gering zu halten. Kreditnehmer sollten Angebote mehrerer Banken vergleichen, da die Zinssätze stark variieren können.

  • Zinssätze sind oft höher als bei langfristigen Baufinanzierungen.
  • Die Höhe richtet sich nach Marktlage, Bonität und Darlehenshöhe.
  • Zinsen fallen für die gesamte Darlehenssumme an.
  • Die Kreditlaufzeit beeinflusst die Gesamtzinskosten erheblich.
  • Ein sorgfältiger Zinsvergleich verschiedener Anbieter ist ratsam.

Bereitstellungszinsen und Nichtabnahmeentschädigung

Neben den direkten Kreditzinsen können bei einem Brückenkredit auch Bereitstellungszinsen anfallen. Diese werden fällig, wenn der Kreditnehmer das Darlehen nach einer bestimmten Frist, der meist zinsfreien Bereitstellungsphase, noch nicht vollständig abgerufen hat. Bei einem Brückenkredit ist es jedoch eher selten, dass Bereitstellungszinsen eine große Rolle spielen, da das Darlehen in der Regel zur sofortigen Begleichung des Kaufpreises der neuen Immobilie und damit unmittelbar in voller Höhe abgerufen wird. Dennoch sollte dieser Punkt im Kreditvertrag geprüft werden.

Eine weitere potenzielle Kostenfalle ist die Nichtabnahmeentschädigung, auch Vorfälligkeitsentschädigung genannt, die in einem Sonderfall relevant werden kann. Sollte die Brückenfinanzierung doch nicht benötigt oder nicht in vollem Umfang abgerufen werden, kann die Bank unter Umständen eine Gebühr für den Ausfall des vereinbarten Kreditgeschäfts verlangen. Dies ist jedoch bei einem Brückenkredit, der zur Überbrückung eines konkreten Bedarfs dient, eher untypisch. Für Kreditnehmer ist es wichtig, die Vertragsbedingungen genau zu lesen und mögliche Fallstricke im Vorfeld zu klären.

  • Bereitstellungszinsen sind bei sofortigem Abruf des Darlehens meist irrelevant.
  • Diese fallen an, wenn das Darlehen nicht rechtzeitig abgerufen wird.
  • Eine Nichtabnahmeentschädigung kann bei Nichtnutzung des Kredits entstehen.
  • Sorgfältige Prüfung der Klauseln im Kreditvertrag unerlässlich.
  • Das sofortige Abrufen des Betrages minimiert dieses Risiko.

Kosten für die Sicherheiten: Notar und Grundbuch

Banken benötigen für die Gewährung eines Brückenkredits in der Regel Sicherheiten. Diese werden meist durch eine Grundschuld auf die zu verkaufende Immobilie oder die neue Immobilie bestellt. Die Bestellung und Eintragung einer Grundschuld im Grundbuch ist mit Kosten verbunden. Dazu gehören die Gebühren für den Notar, der die Grundschuldbeurkundung vornimmt, sowie die Kosten für die Eintragung beim Grundbuchamt. Diese Gebühren sind gesetzlich geregelt und richten sich nach der Höhe der einzutragenden Grundschuld sowie dem Wert der Immobilie.

Im Allgemeinen belaufen sich die Notar- und Grundbuchkosten für die Eintragung einer Grundschuld auf etwa 0,8 % bis 1,2 % der Höhe der Grundschuld. Bei einem Brückenkredit über 300.000 Euro wären das also zwischen 2.400 und 3.600 Euro. Es ist zu beachten, dass diese Kosten zusätzlich zu den Zinsen anfallen und die Gesamtkosten des Brückenkredits beeinflussen. Nach erfolgreichem Verkauf der alten Immobilie und Tilgung des Kredits muss die Grundschuld zudem im Grundbuch gelöscht werden, was wiederum Notar- und Grundbuchkosten verursachen kann, die meist geringer ausfallen als für die Eintragung.

  • Grundschuldeintragung ist die gängigste Form der Kreditsicherung.
  • Kosten entstehen für Notar und Grundbuchamt.
  • Die Höhe richtet sich nach der Höhe der Grundschuld und dem Immobilienwert.
  • Planen Sie etwa 0,8 % bis 1,2 % der Grundschuld als Kosten ein.
  • Löschung der Grundschuld nach Tilgung verursacht weitere Kosten.

Verwaltungsgebühren und Bearbeitungskosten

Obwohl seit 2014 Bearbeitungsgebühren für Privatkredite durch den Bundesgerichtshof für unzulässig erklärt wurden, können bei speziellen Finanzierungsformen wie dem Brückenkredit unter Umständen noch andere Gebühren anfallen, die als Verwaltungskosten oder andere Pauschalen deklariert werden. Es ist ratsam, den Kreditvertrag sorgfältig zu prüfen und alle aufgeführten Posten zu hinterfragen. Einige Banken versuchen möglicherweise, Kosten unter anderen Bezeichnungen zu verstecken, daher ist Transparenz bei den Vertragsdetails entscheidend.

Einige Kreditinstitute erheben zum Beispiel eine einmalige Servicegebühr oder eine Pauschale für die Kreditprüfung. Das ist jedoch nicht die Regel und sollte kritisch hinterfragt werden. Gute Angebote zeichnen sich durch Transparenz und die Beschränkung auf die tatsächlichen Zinsen und notwendigen externen Kosten (wie Notar und Grundbuch) aus. Kreditnehmer sollten darauf achten, dass keine versteckten Kosten zum Tragen kommen, die den effektiven Jahreszins unnötig in die Höhe treiben könnten.

  • Direkte Bearbeitungsgebühren sind unzulässig.
  • Achtung vor versteckten Verwaltungs- oder Servicepauschalen.
  • Alle Gebührenpositionen im Kreditvertrag genau prüfen.
  • Dubiose Gebühren können den effektiven Jahreszins erhöhen.
  • Transparente Angebote konzentrieren sich auf Zinsen und externe Kosten.

Beispielrechnung zur Kostenkalkulation

Um ein besseres Gefühl für die anfallenden Kosten zu bekommen, betrachten wir ein Beispiel. Familie Mustermann möchte eine neue Immobilie für 600.000 Euro kaufen. Ihre aktuelle Immobilie hat einen Wert von 500.000 Euro, von denen noch 200.000 Euro Restschuld abzuzahlen sind. Sie benötigen einen Brückenkredit über 300.000 Euro (500.000 Euro Verkaufserlös abzgl. 200.000 Euro Restschuld). Die Laufzeit soll planmäßig sechs Monate betragen.

Angenommene Kosten:

  • Brückenkredit: 300.000 Euro
  • Zinssatz: 6,5 % p.a.
  • Laufzeit: 6 Monate
  • Notar- und Grundbuchkosten für Grundschuld: 1 % der Kreditsumme

Kalkulation der Zinskosten:

  • Monatliche Zinsen: (300.000 Euro * 6,5 %) / 12 Monate = 1.625 Euro
  • Gesamtzinsen für 6 Monate: 1.625 Euro * 6 = 9.750 Euro

Kalkulation der Notar- und Grundbuchkosten:

  • Kosten für Grundschuldbestellung: 300.000 Euro * 1 % = 3.000 Euro

Gesamtkosten im Beispiel:

  • Gesamtkosten: 9.750 Euro (Zinsen) + 3.000 Euro (Notar/Grundbuch) = 12.750 Euro

Diese Beispielrechnung zeigt, dass selbst bei einer kurzen Laufzeit von sechs Monaten erhebliche Kosten entstehen können. Hinzu kämen gegebenenfalls noch Kosten für die Löschung der alten Grundschuld oder die Eintragung der neuen langfristigen Finanzierung. Eine sorgfältige Planung und ein zügiger Verkauf der alten Immobilie sind daher von großer Bedeutung.

Risiken und zusätzliche Kostenfaktoren

Das größte Risiko bei einem Brückenkredit ist eine unerwartet lange Verkaufsdauer der alten Immobilie. Je länger der Verkauf dauert, desto höher steigen die Zinskosten. Dies kann die finanzielle Planung erheblich belasten und die ursprünglich kalkulierte Liquidität stark reduzieren. Im schlimmsten Fall kann eine Verzögerung dazu führen, dass der finanzielle Spielraum für die neue Immobilie knapp wird oder sogar die gesamte Finanzierung gefährdet ist.

Weitere potenzielle Kostenfaktoren können sein:

  • Verlängerungsgebühren: Sollte die geplante Laufzeit des Brückenkredits überschritten werden, kann die Bank Gebühren für die Verlängerung verlangen oder den Zinssatz anpassen.
  • Bewertungsgutachten: Manche Banken verlangen ein aktuelles Gutachten für die zu verkaufende Immobilie, um deren Wert und somit die Sicherheit des Kredits einschätzen zu können. Die Kosten hierfür tragen in der Regel die Kreditnehmer.
  • Maklerkosten: Auch wenn nicht direkt Teil des Brückenkredits, können Maklergebühren den Nettoerlös der alten Immobilie mindern, was die Darlehenshöhe des Brückenkredits beeinflussen kann.
  • Vorfälligkeitsentschädigung für bestehende Altdarlehen: Sollte auf der zu verkaufenden Immobilie noch eine langfristige Baufinanzierung laufen, deren Restschuld vorzeitig abgelöst wird, kann auch hierfür eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen.

Alternativen zum Brückenkredit

In manchen Fällen kann es sinnvoller sein, Alternativen zum Brückenkredit in Betracht zu ziehen, um die Kosten zu minimieren oder Risiken zu umgehen. Eine Möglichkeit ist der Verkauf der alten Immobilie, bevor die neue gekauft wird. Dies vermeidet den Bedarf an einem Brückenkredit vollständig, kann aber eine Zwischenlösung im Bereich Miete notwendig machen.

Eine andere Option, falls die Bonität es zulässt und keine sofortige Liquidität aus dem Verkauf der alten Immobilie benötigt wird, könnte eine höhere Beleihung der neuen Immobilie sein. Dabei wird der Kauf der neuen Immobilie vollständig über ein langfristiges Darlehen finanziert. Die alte Immobilie wird dann später verkauft und der Erlös kann gegebenenfalls zur Sondertilgung des neuen Darlehens genutzt werden, sofern die Vertragsbedingungen dies zulassen. Dies ist jedoch nur dann eine gute Option, wenn der Verkauf der alten Immobilie nicht zwingend zur Finanzierung der neuen Immobilie erforderlich ist.

  • Verkauf der alten Immobilie vor dem Kauf der neuen.
  • Anmietung einer Zwischenwohnung bei zeitlichem Engpass.
  • Höhere Beleihung der neuen Immobilie, falls die Bonität ausreicht.
  • Nutzung des Verkaufserlöses der alten Immobilie für Sondertilgungen.
  • Prüfung der Möglichkeit, Privatdarlehen oder andere kurzfristige Finanzierungen zu nutzen.

Tipps zur Kostenoptimierung

Um die Kosten eines Brückenkredits so gering wie möglich zu halten, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Die sorgfältige Planung und Vorbereitung des Immobilienverkaufs ist entscheidend. Je schneller die alte Immobilie verkauft wird, desto kürzer ist die Kreditlaufzeit und desto geringer die Zinslast. Ein realistischer Verkaufspreis und eine gute Vermarktungsstrategie sind hier ausschlaggebend.

Des Weiteren ist ein umfassender Vergleich verschiedener Kreditangebote unerlässlich. Banken haben oft unterschiedliche Konditionen für Brückenkredite, sowohl bei den Zinssätzen als auch bei den Nebenkosten. Scheuen Sie sich nicht, mehrere Angebote einzuholen und diese detailliert zu vergleichen. Achten Sie dabei nicht nur auf den nominalen Zinssatz, sondern auch auf den effektiven Jahreszins, der alle Kosten berücksichtigt. Verhandeln Sie zudem aktiv mit der Bank über die Konditionen.

  • Planen Sie den Verkauf der alten Immobilie präzise und realistisch.
  • Streben Sie eine möglichst kurze Laufzeit des Brückenkredits an.
  • Vergleichen Sie Angebote von verschiedenen Kreditinstituten.
  • Achten Sie auf den effektiven Jahreszins und alle Nebenkosten.
  • Verhandeln Sie aktiv über Zinsen und mögliche Gebührenpunkte.
  • Stellen Sie sicher, dass der Verkaufspreis der alten Immobilie marktgerecht ist.

Fazit

Der Brückenkredit ist ein nützliches Finanzierungsinstrument, das den Immobilienwechsel erheblich erleichtern kann. Er bietet die notwendige Liquidität, um die zeitliche Lücke zwischen zwei Immobilientransaktionen zu schließen. Allerdings ist er mit spezifischen Kosten verbunden, die sorgfältig kalkuliert und nicht unterschätzt werden dürfen. Neben den Zinsen fallen Notar- und Grundbuchkosten sowie potenzielle Verwaltungsgebühren an. Eine realistische Einschätzung der Verkaufsdauer der alten Immobilie, ein kritischer Vergleich der Kreditangebote und eine vorausschauende Planung sind entscheidend, um den Brückenkredit effektiv und kosteneffizient zu nutzen. Wer diese Aspekte berücksichtigt, kann die Vorteile dieser Finanzierungsform optimal ausschöpfen und seinen Immobilienwechsel reibungslos gestalten.

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