EIB und HOWOGE kooperieren bei Wohnungsneubau in Berlin
Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH haben einen Kreditrahmen von 500 Millionen Euro für den Bau von rund 3.200 Wohneinheiten in Berlin bis 2029 vereinbart.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die kommunale HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH haben eine erstmalige Kooperation in Form eines unbesicherten Kreditrahmens über 500 Millionen Euro geschlossen. Diese Finanzierung ist für die Errichtung von circa 3.200 neuen Wohneinheiten in der deutschen Hauptstadt Berlin bis zum Jahr 2029 vorgesehen. Die getroffene Vereinbarung unterstreicht die gemeinsame Zielsetzung, bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum in Berlin zu fördern und die städtische Entwicklung in diesem Sektor zu stärken.
Die geplanten Neubauten werden in verschiedenen Berliner Stadtbezirken realisiert. Ein wesentliches Merkmal dieser Projekte ist der hohe Anteil an geförderten Wohneinheiten, der mindestens 50 Prozent betragen wird. Darüber hinaus wird das Neubauprogramm durch die Einhaltung hoher Energieeffizienzstandards einen substanziellen Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Landes Berlin leisten. Dies positioniert die Entwicklung als zukunftsfähig und nachhaltig, sowohl im sozialen als auch im ökologischen Kontext.
Strategische Relevanz und Finanzierungsstruktur
Diese Transaktion markiert die erste Zusammenarbeit zwischen der HOWOGE und der EIB. Für die landeseigene HOWOGE stellt der Kreditrahmen einen strategisch wichtigen Baustein dar, der den bestehenden und breit diversifizierten Finanzierungsmix des Unternehmens ergänzt. Die Vereinbarung unterstützt den nachhaltigen Wachstumskurs der HOWOGE und ist zugleich die zweite Rahmenvereinbarung mit einer multilateralen Entwicklungsbank. Mit dieser Summe stellt sie die bisher größte Einzelkredittransaktion in der Geschichte des Unternehmens dar.
Jörg Kotzenbauer, Geschäftsführer der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, hob hervor, dass die Europäische Investitionsbank als starker europäischer Finanzierungspartner gewonnen werden konnte. Er betonte, dass in Zeiten angespannter Wohnungsmärkte ein klares Signal für soziale Verantwortung und langfristige Stabilität gesetzt werde. Weiterhin ermögliche die Kooperation den Zugang zu zinsgünstigen Finanzierungskonditionen, auch in einem herausfordernden Marktumfeld. Die Einbindung eines multilateralen Partners unterstreiche zudem das Vertrauen in den Wachstumspfad, das Geschäftsmodell und die wirtschaftliche Stärke der HOWOGE.
Nicola Beer, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank, erläuterte, dass die neue Partnerschaft den Bau von tausenden bezahlbaren, energieeffizienten und qualitativ hochwertigen Wohnungen in ganz Berlin ermöglichen werde. Sie betonte, dass dieses Projekt dazu beitragen werde, Energiekosten für die Bürger zu senken, Impulse für Wachstum und Beschäftigung zu schaffen und die wirtschaftliche Dynamik der deutschen Hauptstadt zu stärken. Die Finanzierung ist in ihrer Größenordnung die größte der Europäischen Investitionsbank für Wohnungsinvestitionen in Deutschland innerhalb der letzten zehn Jahre und wird durch das InvestEU-Programm der Europäischen Union unterstützt.
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