Von den insgesamt 393,5 Milliarden US-Dollar ausstehender CMBS-Salden in den 50 größten US-Gewerbeimmobilienmärkten sind derzeit 45,8 Milliarden US-Dollar als notleidend eingestuft. Dies geht aus Daten von CRED iQ hervor und entspricht einer nach Saldo gewichteten Rate von 11,6 Prozent. An der Spitze der Rangliste der notleidenden Märkte stehen Minneapolis mit 55,1 Prozent, Denver mit 35,9 Prozent und Oklahoma City mit 34,1 Prozent. Diese Zahlen sind weniger auf eine allgemeine Schwäche zurückzuführen, sondern vielmehr auf einige sehr große Kreditpositionen. Im Gegensatz dazu weist Salt Lake City mit null Prozent den geringsten Anteil an notleidenden CMBS-Krediten unter den Top 50 Metropolen auf.
Die Art der Immobilien, die maßgeblich zum Anstieg der notleidenden Kredite beiträgt, hat sich verändert. Der Anteil notleidender Mehrfamilienhaus-Kredite hat sich seit Februar von sechs auf 13 Prozent mehr als verdoppelt. Gleichzeitig ist das Notleidenschaftsrisiko im Bürosektor von 21,2 auf 16,7 Prozent gesunken.
Regionale Unterschiede und Immobiliensegment-Performance
Minneapolis, Denver und Oklahoma City führen die Liste der Metropolregionen mit dem höchsten Notleidenschaftsgrad an. Es folgen Portland, Ore. (30,6 Prozent), Austin (28,7 Prozent) sowie mehrere Metropolen im Mittleren Westen, darunter Chicago (26,4 Prozent), Cleveland (23,6 Prozent) und Milwaukee (23,1 Prozent), ergänzt durch San Francisco (21,5 Prozent). Am unteren Ende der Skala liegen Phoenix, Boston, Las Vegas und Orlando, Fla., mit jeweils etwa drei Prozent, während San Diego und Salt Lake City mit 0,4 bzw. null Prozent die stabilsten großen Märkte darstellen.
Büroimmobilien bleiben mit 16,7 Prozent (22,5 Milliarden US-Dollar) der größte Verursacher kumulierter Notleidenschaften und machen etwa die Hälfte des nationalen notleidenden Gesamtvolumens aus. Es folgen Mischnutzungsimmobilien (14,4 Prozent), Mehrfamilienhäuser (13 Prozent), Beherbergungsbetriebe (10,6 Prozent) und Einzelhandel (8,8 Prozent). Industrieimmobilien zeigen mit lediglich einem Prozent eine deutlich bessere Performance.
Jüngste Entwicklungen und Marktbewegungen
Regional betrachtet weisen die zehn Metropolen des Mittleren Westens einen durchschnittlichen Notleidenschaftsgrad von 22,7 Prozent auf, was auf konzentrierte Probleme in Minneapolis, Chicago, St. Louis, Cleveland, Milwaukee und Cincinnati zurückzuführen ist. Der Nordosten, Westen und Süden liegen alle bei rund zehn Prozent.
Im Juli wurden 180 Kredite mit einem Gesamtvolumen von 992 Millionen US-Dollar neu als notleidend eingestuft. Rund 96 Prozent dieses Volumens entfielen auf Mehrfamilienhäuser, angeführt von einem Apartmentkredit in Houston über 84 Millionen US-Dollar. Das größte Einzelereignis war die Übertragung von zwei Hotels in Santa Monica, Kalifornien, mit einem Gesamtvolumen von 111 Millionen US-Dollar in den Special Servicing. Seit Februar verzeichnete Denver die bedeutendste Veränderung unter den großen Metropolen, mit einem Anstieg von 13,5 Prozentpunkten von 22,4 auf 35,9 Prozent, bedingt durch zwei große Büroausfälle, wodurch es zum zweitgrößten notleidenden Markt national aufstieg. Minneapolis behielt seine Position als Nummer eins bei.
Positivere Nachrichten gibt es aus Portland und Oklahoma City, die beide eine Verbesserung um mehrere Punkte verzeichneten, während New York, Los Angeles und Washington, D.C., weitgehend stabil blieben. Die übergeordnete Entwicklung ist die Verschiebung der Notleidenschaften nach Immobilienarten: Das Bürosegment verzeichnete seit Februar einen Rückgang von fast fünf Prozentpunkten, während sich die Notleidenschaften im Mehrfamiliensegment mehr als verdoppelten.
- —Weston Medical Center Apartments in Houston: 84 Millionen US-Dollar Darlehen, neu über 60 Tage überfällig.
- —Ariza Forest View Apartments in Santa Rosa Beach, Fla.: 61 Millionen US-Dollar Darlehen, neu überfällig, weniger als 30 Tage.
- —Mirasol Apartments in Las Vegas: 53,1 Millionen US-Dollar Darlehen, neu überfällig bei fälligem Darlehen.
- —Solaire Apartments in Bethesda, Md.: 49,6 Millionen US-Dollar Darlehen, neu überfällig weniger als 30 Tage.




