Die Hagedorn Unternehmensgruppe hat die Revitalisierung des ehemaligen Porenbetonwerks im schleswig-holsteinischen Wedel erfolgreich abgeschlossen. Das rund 5,6 Hektar große Areal an der Industriestraße wurde nach umfangreichen Arbeiten nun als baureife Fläche an den Projektentwickler thirteen seven übergeben. Dort soll ein neues Logistik- und Gewerbeprojekt entstehen.
Die Übernahme des Grundstücks von der Vattenfall GmbH durch die Hagedorn Unternehmensgruppe erfolgte im Juli 2025. Anschließend begannen im August des Jahres die umfassenden Maßnahmen zur Baureifmachung. Diese umfassten den Rückbau vorhandener Strukturen, die Bodensanierung sowie die fachgerechte Kampfmittelbergung. Die Koordination und Umsetzung dieser spezialisierten Leistungen erfolgte durch verschiedene Geschäftsbereiche innerhalb der Hagedorn Gruppe.
Für die Hagedorn Unternehmensgruppe stellt das Projekt in Wedel eine erneute Realisierung dieser Art dar. Bereits in der baden-württembergischen Stadt Rheinau hatte die Gruppe ein vergleichbares Vorhaben betreut, bei dem ebenfalls ein stillgelegtes Porenbetonwerk revitalisiert wurde. Die Fertigstellung der Flächenvorbereitung in Wedel markiert nun einen entscheidenden Projektmeilenstein und ermöglicht die nächste Entwicklungsphase.
Kooperation und zukünftige Nutzung
Die nun übergebene Fläche dient thirteen seven zur Entwicklung eines Logistik- und Gewerbeprojekts. Geplant ist die Errichtung eines Vorhabens mit einer Bruttogrundfläche von insgesamt 34.200 Quadratmetern. Die Realisierung erfolgt in Zusammenarbeit mit einem Investmentvehikel, das von Feldberg Capital beraten wird. Das Projekt zielt darauf ab, vielseitige Nutzergruppen in der Metropolregion Hamburg anzusprechen und neue gewerbliche Potenziale zu erschließen.
Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren wurde von beiden Seiten als konstruktiv beschrieben. So äußerte Mirko Eickhoff, Gründer und Gesellschafter der thirteen seven GmbH, seinen Dank für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Hagedorn Unternehmensgruppe, die bereits während der Baureifmachung stattfand und die Erwirkung der Baugenehmigung in einem frühen Stadium ermöglichte. Dies erlaubt nun einen nahtlosen Übergang zu den Hochbauarbeiten.
Frederik Haverig, Senior Projektentwickler bei der Hagedorn Revital GmbH, hob hervor, dass die Entwicklung in Wedel ein Beispiel für die nachhaltige Revitalisierung brachliegender Industrieflächen und deren Wiedermarktführung ist. Die erfolgreiche Übergabe der Fläche sei als wichtiger Projekterfolg zu werten. Der Standort in Wedel profitiert von seiner infrastrukturellen Anbindung im südlichen Stadtgebiet, der Nähe zum Elbufer und der Einbindung in bestehende Gewerbegebiete. Die Stadt Wedel hat die Entwicklung des Projekts von Anfang an eng begleitet und unterstützend gewirkt.
Bedeutung der Flächenrevitalisierung
Die Wiedergewinnung ehemals industriell genutzter Areale, sogenannte Brownfields, leistet einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Flächenentwicklung. Angesichts von Flächenknappheit, der Notwendigkeit zur Erreichung von Klimazielen und dem erhöhten Druck auf unversiegelte Böden gewinnt die Reaktivierung solcher Standorte zunehmend an Relevanz. Projekte wie das in Wedel tragen dazu bei, eine nachhaltige Nutzung städtischer Entwicklungsflächen sicherzustellen und neue Perspektiven für die gewerbliche Nutzung in urbanen Regionen zu schaffen.




