TRILUX, der deutsche Marktführer für professionelle Beleuchtung, hat eine Investition von mehr als 80 Millionen Euro in seinen Hauptsitz in Arnsberg angekündigt, die innerhalb der nächsten drei Jahre realisiert werden soll. Diese strategische Entscheidung umfasst den Neubau des Hauptgebäudes, die umfassende Modernisierung der Produktionsanlagen und eine grundlegende Optimierung der Werksstrukturen. Ziel dieser Maßnahmen ist die Sicherung langfristiger Wettbewerbsfähigkeit, die Förderung von Innovationen und die Etablierung nachhaltigen Wachstums. Die Investitionen sollen zudem ein klares Bekenntnis zum Standort Arnsberg, zur Region und zu den Mitarbeitenden des Unternehmens darstellen.
Hubertus Volmert, CEO von TRILUX, betonte, dass der Hauptsitz in Arnsberg seit Jahrzehnten integraler Bestandteil der Unternehmensidentität und Innovationskraft sei. Dort würden Lösungen für die zukünftige Beleuchtungstechnologie entwickelt und produziert. Die aktuellen Investitionen sollen die Grundlage dafür schaffen, dass Arnsberg auch weiterhin eine zentrale Rolle innerhalb der TRILUX Gruppe einnimmt.
Neubau und Produktionsoptimierung
Ein zentraler Bestandteil der Investitionsstrategie ist der Neubau eines Hauptgebäudes am Standort Arnsberg, das ein integriertes Kunden- und Innovationscenter beherbergen wird. Das Düsseldorfer Architekturbüro RKW Architektur + wurde mit der Konzeption und Entwicklung beauftragt. Durch flexible Arbeitsbereiche und eine zeitgemäße Infrastruktur soll eine Arbeitsumgebung geschaffen werden, die Zusammenarbeit, Austausch und Innovation fördert. Das Innovations- und Kundencenter ist darauf ausgelegt, die Vernetzung von TRILUX mit Kunden und Partnern zu intensivieren. Hier sollen innovative Beleuchtungslösungen präsentiert und gemeinsam weiterentwickelt werden. Die Fertigstellung und der Bezug des neuen Gebäudes sind für die Jahre 2028 und 2029 vorgesehen. Volmert hob hervor, dass diese Investition in erster Linie eine Investition in die Mitarbeitenden, die Innovationskraft und die Attraktivität des Standortes sei.
Parallel zum Neubau wird die Produktion umfassend weiterentwickelt. Ziel ist eine hochmoderne, energie- und ressourceneffiziente Fertigung, die flexibel auf zukünftige Anforderungen reagieren kann. Zwischen 2026 und 2027 ist eine Optimierung des Werkslayouts geplant, um Materialflüsse zu verbessern, Abläufe zu vereinfachen und die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu stärken. Dies beinhaltet Investitionen in fortschrittliche Lager- und Logistiklösungen, darunter ein neues Horizontal-Karussell und ein modernes Wabenlagersystem für die E-Line Pro Fertigung.
Strategische Ausrichtung auf Innovation und Digitalisierung
Die Gesamtinvestitionen sind als strategischer Schritt zu verstehen, um die Position von TRILUX im internationalen Wettbewerb langfristig zu festigen. Der Fokus liegt dabei nicht primär auf Kapazitätserweiterungen, sondern auf der Modernisierung von Prozessen, der Steigerung der Effizienz und der weiteren Digitalisierung der Wertschöpfungskette. In diesem Kontext steht auch die Inbetriebnahme des neuen Werks in Polen im Jahr 2024. Eine verstärkte Nutzung künstlicher Intelligenz ist ebenfalls vorgesehen, wobei TRILUX gezielt in digitale Technologien investiert, um interne Prozesse zu optimieren und die Produktqualität sowie die Leistungsfähigkeit für Kunden zu steigern.
Volmert bekräftigte, dass diese Investitionen ein klares Signal für den Glauben an die Zukunft von TRILUX und den Standort Arnsberg darstellen. Sie sollen die notwendigen Voraussetzungen schaffen, um auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich zu agieren und die Rolle als innovativer Lösungsanbieter weiter auszubauen.




