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TAG Immobilien AG verzeichnet starkes Wachstum und prognostiziert FFO I am oberen Ende der Erwartungen

Die TAG Immobilien AG berichtet über eine erfolgreiche erste Jahreshälfte 2026 mit signifikanten Steigerungen im Vermietungsgeschäft und einem erfolgreichen Börsengang der polnischen Tochtergesellschaft ROBYG.

KI-generiertTAG Immobilien AG verzeichnet starkes Wachstum und prognostiziert FFO I am oberen Ende der Erwartungen – KI-generiertes Symbolbild
TAG Immobilien AG verzeichnet starkes Wachstum und prognostiziert FFO I am oberen Ende der Erwartungen. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die TAG Immobilien AG (TAG) hat für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2026 eine überaus erfolgreiche operative Entwicklung vermeldet. Der FFO I, welcher das Vermietungsgeschäft in Deutschland und Polen abbildet, stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 100,2 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem der FFO I bei 91,6 Millionen Euro lag. Diese positive Entwicklung wurde maßgeblich durch ein anhaltend gutes like-for-like Mietwachstum in Deutschland von 3,0 Prozent pro Jahr, einschließlich Leerstandsabbau, sowie von 2,4 Prozent pro Jahr in Polen getragen. Die Leerstandsquoten blieben dabei mit 3,8 Prozent in den deutschen Wohneinheiten und 2,1 Prozent in Polen, bezogen auf Wohnungen, die sich seit mindestens einem Jahr in der Vermietung befinden, auf einem niedrigen Niveau.

Das EBITDA aus der Vermietung erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 auf 132,2 Millionen Euro, was eine Zunahme von 5 Prozent im Vergleich zu 126,4 Millionen Euro im Vorjahr darstellt. Das polnische Vermietungsportfolio erfuhr zudem einen Wachstumsschub durch den Erwerb des R4R-Portfolios, das circa 5.300 neu errichtete Mietwohnungen umfasst. Die am 16. August 2025 beurkundete Transaktion wurde nach kartellrechtlicher Freigabe am 27. Mai 2026 vollzogen. Der finale Kaufpreis betrug rund 575 Millionen Euro, was einer von der TAG prognostizierten Bruttoanfangsrendite von etwa 7,5 Prozent entspricht. Die Erstbewertung dieses Portfolios zum 30. Juni 2026 führte zu einer Wertsteigerung von circa 7 Prozent auf einen neuen Buchwert von rund 611 Millionen Euro.

Portfoliostrategie und Finanzierung

Auch in Deutschland setzt die TAG den Ausbau ihres Vermietungsportfolios fort. Seit dem ersten Quartal 2026 wurden insgesamt 894 Wohneinheiten zu einem Kaufpreis von 51,6 Millionen Euro akquiriert. Davon entfielen 257 Einheiten auf das zweite Quartal 2026 und weitere 637 Einheiten wurden nach dem Bilanzstichtag erworben. Diese Objekte, welche sich überwiegend in Ostdeutschland befinden, weisen eine aktuelle Bruttoanfangsrendite von 7,1 Prozent bei einer durchschnittlichen Leerstandsquote von rund 4,3 Prozent auf. Der Abschluss dieser Akquisitionen wird im Verlauf des zweiten Halbjahres beziehungsweise zum Jahresende 2026 erwartet.

Mit dem Erwerb des R4R-Portfolios erreicht das polnische Mietwohnungsportfolio der TAG eine substanzielle Größe von rund 9.100 Wohnungen. Diese zusätzlichen, renditestarken Mieteinheiten tragen zur Steigerung der laufenden Cashflows im polnischen Vermietungssegment bei. In Verbindung mit der sehr guten operativen Entwicklung in beiden Mietmärkten prognostiziert die TAG nun den FFO I für das Gesamtjahr 2026 am oberen Ende der zuvor kommunizierten Erwartungsspanne.

Erfolgreicher ROBYG-Börsengang und Rating-Verbesserung

Im ersten Halbjahr 2026 konnten in Polen 1.350 Wohnungen veräußert werden, was eine Steigerung gegenüber den 1.158 Wohnungen im Vorjahreszeitraum darstellt. Die Verkaufsergebnisse entwickelten sich ebenfalls positiv, mit 18,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2026, eine Erhöhung um 12 Prozent gegenüber den 16,6 Millionen Euro des Vorjahres. Der FFO II, welcher neben dem FFO I auch die nahezu ausschließlich aus Polen stammenden Verkaufsergebnisse berücksichtigt, stieg im ersten Halbjahr 2026 um 11 Prozent auf 118,6 Millionen Euro, gegenüber 107,3 Millionen Euro im Vorjahr.

Ein wesentlicher Meilenstein war der erfolgreiche Börsengang (IPO) der polnischen Tochtergesellschaft ROBYG S.A. (ROBYG) im Juni und Juli 2026. Durch eine Teilveräußerung der von der TAG gehaltenen ROBYG-Aktien und Barkapitalerhöhungen auf ROBYG-Ebene wurden Bruttoerlöse von rund 282 Millionen Euro für den Konzern erzielt, davon circa 188 Millionen Euro auf Ebene der TAG und etwa 94 Millionen Euro auf Ebene von ROBYG. Das durch den IPO freigesetzte Kapital ermöglicht gezielte Investitionen in Mietwohnungsbestände in Deutschland und Polen, was das Vermietungsergebnis (FFO I) und somit die Dividendenausschüttung der TAG stärkt. ROBYG verfügt nun über erhebliche Mittel für weiteres Wachstum und zur Stärkung des polnischen Verkaufsgeschäfts der TAG.

Die TAG bleibt mit einem Anteil von 67,1 Prozent Mehrheitsaktionärin von ROBYG. Aus dem Verkauf der ROBYG-Aktien wird ein positiver Effekt auf den EPRA NTA von rund 55 Millionen Euro beziehungsweise circa 0,30 Euro je Aktie erwartet. Der LTV des TAG-Konzerns wird durch den gesamten Mittelzufluss aus dem IPO um etwa 3,2 Prozentpunkte sinken. Diese Effekte sind im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2026 noch nicht enthalten, da die wesentlichen Transaktionen erst nach diesem Stichtag wirksam wurden. ROBYG weist nach dem IPO, basierend auf einem Platzierungspreis von 34,00 PLN je Aktie, eine Marktkapitalisierung von circa 860 Millionen Euro auf. Die weiterhin gehaltene Beteiligung der TAG ist auf dieser Basis mit etwa 580 Millionen Euro bewertet. Im Vergleich zu den historischen Anschaffungskosten für ROBYG im Jahr 2022 hat die TAG eine Wertsteigerung ihrer Investition von rund 40 Prozent realisiert.

Die verbesserte Kapitalstruktur nach dem ROBYG-IPO fand ihren Niederschlag in den Ratings: Moody’s stufte die TAG im Mai 2026 auf „Baa2“ und S&P Global im Juli 2026 auf „BBB“ hoch. Beide Agenturen verweisen auf das starke Finanzprofil der TAG mit branchenweit niedriger Verschuldung und guter Liquiditätslage. Frau Claudia Hoyer, COO und Co-CEO der TAG, führte aus, dass die starke Entwicklung des Vermietungsgeschäfts in Deutschland und Polen sowie der erfolgreiche ROBYG-IPO die Stärke des Geschäftsmodells in beiden Ländern unterstreichen.

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