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Gärten mit Südausrichtung erzielen trotz Hitze weiterhin einen Preisaufschlag

Obwohl Hausbesitzer Außenbereiche während neuerlicher Hitzewellen meiden, erzielen Gärten mit Südausrichtung weiterhin einen Preisaufschlag von rund 20.000 £.

Gärten mit Südausrichtung erzielen trotz Hitze weiterhin einen Preisaufschlag

Gärten mit Südausrichtung erzielen auf dem Immobilienmarkt weiterhin einen signifikanten Preisaufschlag, der im Durchschnitt bei etwa 20.000 £ liegt, was 7 % des durchschnittlichen Immobilienpreises entspricht. Dies zeigen aktuelle Erhebungen, obwohl die Nutzung von Außenbereichen während der jüngsten Hitzewellen teilweise eingeschränkt war und Hausbesitzer zunehmend schattige Rückzugsorte bevorzugen.

Forschungsergebnisse von Yopa belegen, dass die Präferenz für Gärten mit Südausrichtung unverändert hoch bleibt. Demnach bevorzugen 82 % der Hausbesitzer nach wie vor eine solche Exposition für ihre Gärten. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Attraktivität von Sonneneinstrahlung und natürlicher Helligkeit für die meisten Kaufinteressenten, trotz der steigenden Temperaturen in den Sommermonaten.

Wahrgenommener Wert und zukünftige Entwicklungen

Ein detaillierterer Blick auf die Umfrageergebnisse offenbart jedoch eine gewisse Divergenz in den Erwartungen hinsichtlich der langfristigen Wertentwicklung. Während die Mehrheit den Wert von Südgärten aktuell hoch einschätzt, äußerten 18 % der Befragten die Ansicht, dass die Häufigkeit von Hitzewellen in den kommenden zehn Jahren die Attraktivität und damit den möglichen Preisaufschlag von Südgärten reduzieren könnte. Diese Gruppe prognostiziert eine Verschiebung der Präferenzen hin zu schattigeren oder weniger exponierten Außenbereichen, die in einem heißeren Klima komfortabler nutzbar sind.

Die Diskussion um die Gestaltung und Ausrichtung von Gärten im Kontext des Klimawandels gewinnt an Bedeutung. Architekten und Landschaftsplaner berücksichtigen zunehmend Aspekte wie Schatten spendende Vegetation, wasserarme Bepflanzung und innovative Beschattungssysteme, um die Nutzbarkeit von Außenbereichen auch bei extremen Temperaturen zu gewährleisten. Die traditionell hohe Wertschätzung für Südlagen könnte sich demnach mittelfristig den neuen klimatischen Gegebenheiten anpassen.

Es bleibt abzuwarten, inwiefern sich diese Vorhersagen in den tatsächlichen Marktpreisen manifestieren werden. Aktuell überwiegt die positive Wahrnehmung von Südgärten, was sich im bestehen bleibenden Preisaufschlag widerspiegelt. Die Immobilienbranche wird die Entwicklung der Käuferpräferenzen und des Klimas genau beobachten müssen, um zukünftige Trends im Garten- und Immobilienmarkt korrekt einschätzen zu können.

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