Die private Investmentfirma SME Capital Ventures übergibt das Eigentum an der Adresse 441 West 37th Street an die Eigentümergemeinschaft, nachdem eine Untersuchung durch die Generalstaatsanwaltschaft von New York abgeschlossen wurde. SME hatte das Gebäude im Jahr 2023 aus einer Zwangsversteigerung erworben. Anschließend versäumte es die Firma, Rechnungen für die Immobilie in Hudson Yards zu bezahlen und vernachlässigte Sicherheitsmängel, was zu einem Vergleich führte, bei dem 700.000 $ zu zahlen waren, so Generalstaatsanwältin Letitia James.
Das im Jahr 2020 von Levi Balkany errichtete Gebäude mit neun Wohneinheiten ging 2023 in die Zwangsversteigerung. SME meldete dem Staat nie, dass es der erfolgreiche Bieter bei der Auktion war, und erkannte nie an, Eigentümer des Gebäudes zu sein. Dies führte dazu, dass die Bewohner Kosten wie ein neues Nutzungszertifikat im Wert von 15.824 $ selbst tragen mussten, so die Generalstaatsanwaltschaft.
Versäumnisse und rechtliche Konsequenzen
Einige der Wohneinheiten waren vermietet, während auf Käufer gewartet wurde. Dazu gehörten 35 ehemals obdachlose Personen, die etwa zu dem Zeitpunkt vertrieben wurden, als SME die Kontrolle über das Gebäude übernahm, berichtete The Real Deal. Generalstaatsanwältin James äußerte sich dazu und stellte fest, dass Private-Equity-Firmen nicht auswählen könnten, welche Gesetze für sie gelten. Sie betonte, dass das Unternehmen mit der Übernahme eines Eigentumswohngebäudes in Manhattan echte rechtliche Verpflichtungen gegenüber den dort lebenden Eigentümern eingegangen sei. Zwei Jahre lang habe SME Capital diese Pflichten umgangen, während es weiterhin Mietzahlungen entgegennahm. Ihr Büro werde solche Firmen weiterhin zur Rechenschaft ziehen, wenn sie Profite über die Sicherheit der New Yorker stellten.
Eran Silverberg von SME unterzeichnete die Vergleichsvereinbarung; das Unternehmen reagierte jedoch nicht sofort auf eine Anfrage zur Stellungnahme. Die New Yorker Feuerwehr erließ zudem Bescheide wegen Nichteinreichung von Unterlagen bezüglich der Brandschutzsysteme sowie weiterer Gesundheits- und Sicherheitsverstöße. Diese beliefen sich auf insgesamt etwa 140.000 $ an unbezahlten Bußgeldern, wie die Generalstaatsanwältin feststellte. Hinzu kamen unbezahlte monatliche Kosten in Höhe von 523.000 $.
Finanzielle Belastungen und ausstehende Verpflichtungen
- —Vergleichszahlung an den Staat: 700.000 $
- —Unbezahlte Bußgelder der Feuerwehr: ca. 140.000 $
- —Unbezahlte monatliche Kosten: 523.000 $
- —Kosten für neues Nutzungszertifikat: 15.824 $




