Der Publikums-AIF „Immobilienportfolio Deutschland II“ (IPD2) der Dr. Peters Group hat eine externe Bewertung erhalten. Die unabhängige LSI Sachwertanalyse erteilte dem Investment die Einstufung „GUT+“. Diese Bewertung unterstreicht die Langfriststrategie des Fonds, die auf Nahversorgungsimmobilien mit systemrelevanter Bedeutung ausgerichtet ist. Der Fonds, der sich momentan noch im Vertrieb befindet, investiert über zwei Objektgesellschaften in zwei Nahversorgungszentren, welche bereits angebunden sind. Diese Standorte befinden sich in Beckum (Nordrhein-Westfalen) und Rathenow (Brandenburg).
Beide Objekte zeichnen sich durch vorhandene Einzelhandelsstrukturen aus und erfüllen eine wesentliche lokale Versorgungsfunktion. Zudem verfügen sie über eine günstige verkehrstechnische Anbindung mit einem größeren Einzugsgebiet. Zu den Ankermietern zählen etablierte Handelsunternehmen wie REWE, ALDI Nord, Kaufland und OBI.
Objektentwicklungen und Vertragsanpassungen
Für die Fondsimmobilie in Beckum wurde Ende 2025 eine vorzeitige Verlängerung des Mietvertrags mit REWE realisiert. Der ursprünglich bis Ende 2028 datierte Vertrag wurde um mindestens zwölf Jahre prolongiert, ergänzt durch vier Verlängerungsoptionen von je vier Jahren. Im Zuge dieser Vertragsanpassung wurde ebenfalls ein Konzept zur Modernisierung des Marktes vereinbart.
In der Fondsimmobilie in Rathenow konnte eine bislang im Kaufpreisfaktor unberücksichtigte Potenzialfläche von rund 362 Quadratmetern vermietet werden. Ein regionaler Möbelmarkt hat diese Fläche angemietet, wodurch seine Verkaufsfläche am Standort um nahezu 30 Prozent erweitert wird. Der neue Mietvertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wurde zu einem spürbar höheren Mietzins abgeschlossen als der bestehende Vertrag für die bereits genutzten Flächen des Möbelmarktes.
Strategische Ausrichtung und LSI-Bewertung
Die LSI Sachwertanalyse begründet die positive Einschätzung des IPD2 ebenfalls mit der strategischen Fokussierung der Dr. Peters Group auf das Segment der Nahversorgung. Dieses Marktsegment erweist sich auch unter herausfordernden wirtschaftlichen Bedingungen als stabil und nachgefragt. Nahversorgungszentren profitieren von ihrer Bedeutung für den täglichen Bedarf und von langfristigen Mietverhältnissen mit etablierten Betreibern.
Die LSI Analyse hebt zudem diverse strukturelle Eigenschaften des Fonds positiv hervor. Hierzu zählen ein signifikanter Eigenkapitalanteil, eine hohe Investitionsquote und Mieterträge mit Entwicklungspotenzial. Auch auf Objektdetailsebene wurden Faktoren wie langfristige Mietvereinbarungen, indexierte Mieten sowie die hohe Bonität der Mieter als relevant für die Bewertung identifiziert. Das Ergebnis, „GUT+“, stellt die zweithöchste Note dar, die von LSI bislang vergeben wurde. Die Dr. Peters Group interpretiert diese Bewertung als Bestätigung ihrer Anlagestrategie, verstärkt in lebensmittelgeankerte Nahversorgungszentren zu investieren. Das Segment zeichne sich durch eine Verbindung von stabiler Nachfrage und langfristigen Mietstrukturen aus, wodurch es als weitgehend krisenimmun betrachtet wird.




