In Berlin-Spandau wurde die Umnutzung eines vormaligen Büro- und Verwaltungsgebäudes an der Galenstraße 6 zu einem modernen Ärztezentrum erfolgreich realisiert. Die Areal Consulting GmbH (AREAL) zeichnete für die Genehmigungsplanung dieses Vorhabens verantwortlich, welches ein im Jahr 1960 errichtetes und 2004 umfassend saniertes Gebäude betrifft. Die erfolgte Anpassung des Bestandsgebäudes erfolgte gemäß den Anforderungen einer kleinteiligen Multi-Tenant-Nutzung durch diverse medizinische Dienstleister. Die Gesamtfertigstellung, inklusive der spezifischen Mieterausbauten, erfolgte im März 2026.
Die Planungsphase des Projekts erstreckte sich vom dritten Quartal 2025 bis zum ersten Quartal 2026. AREAL übernahm hierbei anfänglich die Grundkonzeption und die detaillierte Aufteilung der zukünftigen Mietbereiche. Dies umfasste zudem die Koordination der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) sowie umfassende statische und schadstoffbezogene Erkundungen im Vorfeld des Bauantrags, wodurch das Büro die Leistungsphasen 1 bis 4 abdeckte. Weiterführend umfasste das Engagement die Planung und Umsetzung von Mieterausbauten in Teilbereichen des 2. und 3. Obergeschosses im Rahmen der Leistungsphasen 5 bis 8. Ergänzend erfolgte die Koordination und Begleitung der Nutzungsänderung und Abnahme für einen weiteren Nutzer im 1. Obergeschoss zwecks Inbetriebnahme.
Anspruchsvolle Transformation und Planung
Sylvia Thys, Niederlassungsleitung Berlin bei AREAL, erläuterte, dass die Transformation eines ehemaligen Single-Tenant-Verwaltungsgebäudes in ein Ärztezentrum hohe Anforderungen an Planung, Abstimmung und technische Umsetzung stelle. Sie hob hervor, dass der Auftraggeber Klingsöhr mit der Neupositionierung der Immobilie einen strategisch bedeutsamen Schritt zur Weiterentwicklung des Standorts initiiert habe. Die Aufgabe von AREAL bestand darin, ein flexibles Planungskonzept für unterschiedliche medizinische Nutzer zu entwickeln, wobei die kleinteilige Vermietung, die Gewährleistung der Barrierefreiheit, die technische Infrastruktur sowie der laufende Betrieb im Erdgeschoss berücksichtigt werden mussten.
Eine wesentliche planerische Herausforderung lag in der Vorbereitung des Gebäudes für diverse Praxisnutzungen pro Etage. Das Projektteam entwickelte hierfür ein Konzept, das jeder Ebene einen zentralen Sanitärkern als gemeinschaftlich zu nutzenden Bereich zuordnet. Ferner wurde ein zusätzlicher, barrierefreier Sanitärbereich im Gebäude integriert. Diese Struktur ermöglicht eine effiziente Flächennutzung und schafft die Voraussetzungen für die einzelnen Praxen, eigene Wartebereiche und Aufenthaltsräume vorzuhalten.
Technische Adaption und Koordination
Die Umnutzung des Gebäudes implizierte ebenfalls umfassende Anforderungen an die technische Ausstattung, den Brandschutz und den Bauablauf. In enger Abstimmung mit dem Auftraggeber Klingsöhr und allen beteiligten Fachplanern entwickelte AREAL eine genehmigungsfähige Planung. Diese bereitete die ehemals zentrale Gebäudestruktur für mehrere eigenständige Praxisflächen vor. Hierzu gehörten unter anderem die Medienführung, die Zählerstruktur sowie die Steigpunkte und die brandschutztechnische Ertüchtigung. Frühestmögliche Untersuchungen bezüglich Statik, Brandschutz und potenziellen Schadstoffen bildeten die Grundlage für eine sichere Planung und die sukzessive Umsetzung der notwendigen Mieterausbauten. Die Projektverantwortung bei AREAL lag bei Sylvia Thys und Emelie Lange.




