Die MKE Munich Investment hat die Fertigstellung und den anschließenden Verkauf eines Wohnprojekts im Münchner Stadtentwicklungsgebiet Freiham bekannt gegeben. Gemäß den Angaben umfasst das Projekt 93 sozial geförderte Wohneinheiten sowie drei Gewerbeeinheiten und wurde an die Wertgrund Immobilien AG, einen Bestandshalter mit langfristiger Ausrichtung, übergeben.
Das Vorhaben wurde auf einem städtischen Erbbaurechtsgrundstück realisiert. Dies unterstreicht die Rolle des Erbbaurechts als Modell zur Umsetzung von bezahlbarem Wohnraum in größerem Maßstab, ohne dabei Kompromisse bei der Bauqualität einzugehen. Die Entwicklung verbindet den Bedarf an sozialem Wohnbau mit hohen Standards in der Ausführung.
Projektdetails und Qualitätsstandards
Die Erstvermietungsmiete für die geförderten Wohnungen ist mit 12,48 Euro pro Quadratmeter festgesetzt. Dies entspricht einer Reduktion von circa 50 Prozent gegenüber der durchschnittlichen Marktmiete in München, die aktuell über 25 Euro pro Quadratmeter liegt. Trotz des sozial geförderten Charakters weist das Objekt eine gehobene Ausstattung auf. Hierzu zählen eine Holzfassade sowie Echtholzparkett in den Wohneinheiten. Die Energieeffizienzstandards entsprechen dem KfW-55-Niveau.
Die MKE Munich Investment GmbH positioniert sich im Markt als Projektentwickler und Investment Manager mit Expertise im sozialen Wohnungsbau. Das Unternehmen agiert dabei als integrierter Entwickler, der den gesamten Projektzyklus steuert. Dies beginnt bei der Identifikation geeigneter Grundstücke und reicht bis zur schlüsselfertigen Übergabe der Objekte. Durch diesen Ansatz wird auch im Segment des geförderten Wohnungsbaus eine überdurchschnittliche Qualität gesichert.
- —Objekttyp: 93 sozial geförderte Wohneinheiten und 3 Gewerbeeinheiten
- —Lage: Stadtentwicklungsgebiet Freiham, München
- —Käufer: Wertgrund Immobilien AG (langfristiger Bestandshalter)
- —Mietniveau: 12,48 Euro pro Quadratmeter Erstvermietungsmiete (ca. 50% unter Marktniveau)
Der Verkauf an die Wertgrund Immobilien AG sichert die langfristige Beständigkeit als Teil des Portfolios eines etablierten Bestandshalters. Die Transaktion belegt die kontinuierliche Nachfrage nach nachhaltig entwickelten Wohnimmobilien, insbesondere im Bereich des geförderten Wohnungsbaus, in einem angespannten Markt wie München. Die Nutzung eines städtischen Erbbaurechtsmodells unterstreicht zudem die mögliche Rolle öffentlicher Hand bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.




