VIVAWEST hat ein bedeutendes Modernisierungsprojekt in ihrem Quartier Hamm-Mitte erfolgreich beendet. Seit Mitte 2024 profitieren die Bewohner von einer umfassenden Erneuerung, die sowohl die energetische Bilanz als auch den Wohnkomfort maßgeblich verbessert. Die Investitionssumme für die Modernisierung von 56 Wohneinheiten in acht Gebäuden belief sich auf rund acht Millionen Euro und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für zukunftsfähige Wohnlösungen.
Die Arbeiten an den Mehrfamilienhäusern in der Erlenstraße begannen im April 2024 und wurden über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren durchgeführt. Im Vordergrund stand eine umfassende energetische Sanierung der Gebäude, die durch die Fertigstellung der Außenanlagen kürzlich abgeschlossen wurde. Das Ergebnis sind nicht nur optisch ansprechende, frisch gestrichene Fassaden und neu gestaltete Grün- und Gemeinschaftsflächen, sondern auch substanzielle Verbesserungen im Inneren der Objekte.
Energetische Optimierung und Wohnwertsteigerung
Die Kernmaßnahmen umfassten die Wärmedämmung von Fassaden, Dächern und sämtlichen Deckenbereichen, den Austausch alter Fenster und Türen sowie die Installation moderner Heizkörper. Ein wesentlicher Schritt zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks war die Umstellung der Wärmeversorgung. Anstelle fossiler Brennstoffe werden die Wohnungen nun ressourcenschonend mittels Luft-Wasser-Wärmepumpen beheizt. Ergänzend dazu wurden Photovoltaikanlagen auf den Dächern installiert, deren erzeugter Strom primär dem Betrieb der Wärmepumpen dient und den Mietern perspektivisch zur Verfügung stehen kann. Diese Maßnahmen führten zu einer substanziellen Verbesserung der Energieeffizienzklasse, die sich von D auf A+ erhöhte.
Parallel zur energetischen Ertüchtigung wurde die Wohnqualität signifikant gesteigert. Bestehende Balkone wurden durch neue, großzügigere Konstruktionen ersetzt. Wohnungen, die zuvor keine Balkone besaßen, wurden erstmalig mit diesen ausgestattet, um allen Bewohnern einen einheitlich hohen Wohnstandard zu bieten. Weitere Neuerungen umfassen Vordächer, Haustüren und aktualisierte Teile der Elektroinstallation, wie etwa Gegensprechanlagen. Das gesamte Wohnumfeld erfuhr ebenfalls eine Aufwertung durch die Schaffung eines neuen Spielplatzes, die Errichtung optimierter Müllstellplätze sowie die Sanierung sämtlicher Garagen und Zufahrten. Die Erweiterung des Parkplatzangebots durch zusätzliche Außenstellplätze trägt zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur bei.
Michael Marx, Bereichsleiter Bestandstechnik bei VIVAWEST, betonte, dass die energetische Modernisierung der Quartiere eine zentrale Säule auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bestand darstellt. Die getätigten Investitionen seien darauf ausgerichtet, fossile durch klimafreundliche Technologien zu substituieren. Das Projekt in der Erlenstraße diene als Beispiel dafür, wie effektive Wärmedämmung und der Einsatz neuer Energieträger nicht nur die Umwelt entlasten, sondern auch die Betriebskosten für die Mieter senken und zusätzliche Wohnvorzüge schaffen.
Quartiersentwicklung als Kernstrategie
In Hamm verwaltet VIVAWEST insgesamt über 3.000 Wohneinheiten, wovon mehr als 200 im Quartier Hamm-Mitte lokalisiert sind. Die Modernisierungsmaßnahmen sind Teil einer umfassenderen Strategie zur langfristigen Erhaltung und Wertsteigerung des Bestands sowie zur Förderung nachhaltiger Lebensweisen in den betreuten Wohnquartieren.




