Unter dem Titel „Meet&Eat“ veranstaltete die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) in Zusammenarbeit mit weiteren Branchenverbänden am Donnerstag, den 25. Juni, eine Diskussionsrunde vor dem Brandenburger Tor. Das Format zielte darauf ab, einen direkten und konstruktiven Dialog zwischen Vertretern der Bundespolitik und Akteuren aus den Sparten Tourismus, Hospitality, Foodservice und Freizeitwirtschaft zu etablieren. Schwerpunkt der Gespräche waren die aktuellen Herausforderungen des Sektors, der als zweitgrößter Wirtschaftsbereich Deutschlands fungiert.
Die Veranstaltung war darauf ausgelegt, politikrelevante Themen auf Augenhöhe zu erörtern. Erwartet wurden hierbei 350 bis 400 Gäste innerhalb eines Zeitfensters von zwei Stunden. Das Teilnehmerfeld setzte sich voraussichtlich aus Mitgliedern des Deutschen Bundestages, Mitarbeitenden von Ministerien, Fraktionen und Ausschüssen sowie Repräsentanten führender Unternehmen und Verbände aus allen Segmenten der Gastwelt zusammen.
Austausch über Standortbedingungen und Fachkräftesicherung
Dr. Marcel Klinge, Vorstandssprecher der DZG, hob die Bedeutung dieses direkten Austausches hervor. Er umschrieb das Format als „Reality-Check“ und betonte die Notwendigkeit sinkender Standortkosten sowie stabiler Rahmenbedingungen für den Wirtschaftssektor. Dies umfasse Aspekte von der Steuerpolitik bis zur langfristigen Sicherung von Fachkräften, die für den Fortbestand und die Entwicklung der Branche essenziell sind.
Homeira Amiri, Aufsichtsratsvorsitzende der Denkfabrik Zukunft der Gastwelt, ergänzte, dass die rund 250.000 Betriebe der Gastwelt nicht nur für wirtschaftliche Stärke stehen, sondern auch eine wichtige Rolle für das gesellschaftliche Miteinander und die Lebensqualität in Deutschland spielen. Der persönliche Austausch mit politischen Entscheidungsträgern diente dazu, diese vielfältigen Beiträge der Branche zu verdeutlichen und deren Relevanz für die nationale Ökonomie und Gesellschaft zu unterstreichen.
Die Initiative der DZG unterstreicht den strukturellen Bedarf an direkter Kommunikation zwischen der Wirtschaft und der Politik, insbesondere in Sektoren mit hoher Relevanz für den Arbeitsmarkt und die regionale Infrastruktur. Das Format „Meet&Eat“ dient dabei als eine Plattform, um die spezifischen Anliegen und die Wertschöpfung der Gastwelt in Berlin zu präsentieren und politische Entscheidungsprozesse maßgeblich mitzugestalten.




