Bürgermeister Zohran Mamdani und die Sprecherin des New Yorker Stadtrats, Julie Menin, haben einen ausgeglichenen Stadthaushalt in Höhe von 125,8 Milliarden US-Dollar für das Fiskaljahr 2027 genehmigt. Diese Einigung, die am Dienstag im Rathaus erzielt wurde, beinhaltet eine zusätzliche Finanzierung von 300 Millionen US-Dollar für das kommunale Wohnungszuschussprogramm CityFHEPS, das dem nationalen Section 8-Programm ähnelt. Die Genehmigung erfolgte kurz vor der rechtlichen Frist am Dienstagmorgen und folgt auf die Veröffentlichung des geplanten Exekutivhaushalts in Höhe von 124,7 Milliarden US-Dollar für 2027 im Mai.
Die zusätzlichen 300 Millionen US-Dollar für die Wohnungsbeihilfen werden gestaffelt ausgezahlt: 175 Millionen US-Dollar sind für das Fiskaljahr 2027 und weitere 125 Millionen US-Dollar für 2028 vorgesehen. Die Finanzierung von CityFHEPS stellte den einzigen strittigen Punkt in den Verhandlungen zwischen Bürgermeister und Stadtrat dar, wobei die Gesetzgeber auf eine bessere Ausstattung des Zuschussprogramms drängten.
Strategische Investition gegen Obdachlosigkeit
Menin erklärte, dass Wohnungszuschüsse eine kluge Investition seien, die Steuerzahlergelder spare, indem sie Obdachlosigkeit verhindere. Die Sicherstellung, dass Familien in ihren Wohnungen bleiben können, ermögliche es Kindern, weiterhin ihre Schulen zu besuchen, Eltern, ihrer Arbeit nachzugehen, und Gemeinschaften, stabil zu bleiben. Diese Vereinbarung biete einen humanen und fiskalisch verantwortlichen Weg nach vorn, indem sie den Zugang zu Mietbeihilfen erweitere, Kostenkontrollen etabliere und jahrelange Rechtsstreitigkeiten beende.
Eine wesentliche Leistung Mamdanis bei der Ausarbeitung seines ersten Haushalts für die Stadt war die Schließung eines Defizits von 10,5 Milliarden US-Dollar, das sein Vorgänger, der ehemalige Bürgermeister Eric Adams, hinterlassen hatte. Dies wurde durch eine Zusage von Gouverneurin Kathy Hochul und staatlichen Gesetzgebern in Höhe von 8 Milliarden US-Dollar über die nächsten zwei Jahre ermöglicht.
Fiskalische Verantwortung und soziale Leistungen
Mamdani betonte, seine Verwaltung habe eine Haushaltskrise geerbt, die auf jahrelanger Unterschätzung der wahren Kosten der Stadtführung beruhte. Er hob hervor, dass stattdessen eine andere Wahl getroffen wurde: Der Haushalt wurde ausgeglichen, ohne auf Sparmaßnahmen zurückzugreifen. Er erklärte, man habe die Dienste geschützt, auf die sich die New Yorker verlassen, während man gleichzeitig die Ehrlichkeit in den Stadtfinanzen wiederhergestellt habe. Die Agenda zur Erschwinglichkeit wurde beschleunigt, indem in Wohnungen, psychische Gesundheitsdienste, Parks, Bibliotheken und Studenten aller Altersgruppen investiert wurde. Diese Vereinbarung beweise, dass fiskalische Verantwortung und öffentliche Exzellenz Hand in Hand gehen können.




