Knight Frank Industrial, Frankfurt, hat Siemens bei der Anmietung einer signifikanten Nutzfläche im Rhein-Main-Gebiet beraten. Die Transaktion betrifft einen langfristigen Mietvertrag für circa 41.000 Quadratmeter Gesamtfläche an der Mühlheimer Straße 341 in Offenbach. Diese Anmietung folgte dem Verkauf einer Frankfurter Hafenliegenschaft an Siemens Real Estate im Jahr 2024 und stellt eine weitere Festigung der Präsenz von Siemens in der Region dar.
Die angemietete Immobilie, die primär Produktions- und Lagerflächen umfasst, wird von Siemens zu einem Zulieferwerk ausgebaut. Diese Maßnahme ist notwendig, um der global ansteigenden Nachfrage nach intelligenter Elektrifizierung gerecht zu werden und die Erweiterung der Produktion von elektrischen Schaltanlagen im Rhein-Main-Gebiet sicherzustellen. Die Abwicklung dieser hochvolumigen Anmietung erfolgte off-market, was die Diskretion und Effizienz des Prozesses unterstreicht.
Hintergrund und Bedeutung der Transaktion
Die Liegenschaft in Offenbach war zuvor langjährig durch Manroland Sheetfed genutzt worden und stand lediglich zwei Monate leer. Eigentümer der Fläche ist die CPVA GmbH. Die zügige Wiederbelegung der Immobilie demonstriert die Attraktivität des Standorts und die Marktbedingungen in der Region. Herr Amram Malka, Team Leader Industrial bei Knight Frank Industrial, betonte die Bedeutung dieses Vertragsabschlusses, sowohl für den deutschen Produktionsstandort als auch für den Immobilienmarkt.
Die Verhandlungen zwischen der Eigentümerin CPVA und Siemens Real Estate wurden als zielorientiert beschrieben, sowohl hinsichtlich der Inhalte als auch der zeitlichen Abfolge. Zwischen der ersten Besichtigung und der finalen Vertragsunterzeichnung wurden exakt zwei Monate veranschlagt, nachdem beide Parteien Ende März 2026 zusammengeführt wurden. Dieser schnelle Prozess unterstreicht die professionelle Koordination der Beteiligten und die klar definierten Anforderungen von Siemens.
Diese Transaktion unterstreicht die strategische Investition von Siemens in die Stärkung seiner Produktionskapazitäten in Deutschland, insbesondere angesichts der global steigenden Nachfrage nach fortschrittlichen Technologielösungen im Bereich der Elektrifizierung. Die Entscheidung für den Standort Offenbach reflektiert dessen Eignung für industrielle Fertigungsprozesse und seine logistische Anbindung im Rhein-Main-Gebiet.




