INTREAL hat das Geschäftsjahr 2026 mit einem weiteren Anstieg der Assets under Administration (AuA) begonnen. Zum Stichtag 31. März 2026 beliefen sich die administrierten Vermögenswerte auf 90,9 Milliarden Euro. Dieser Wert entspricht einer Steigerung von 0,9 Prozent, respektive rund 784 Millionen Euro, im Vergleich zum Jahresende 2025. Das Unternehmen bestätigt somit eine anhaltend stabile Entwicklung in einem nach wie vor herausfordernden Marktumfeld, nachdem die 90-Milliarden-Euro-Marke bereits Ende 2025 überschritten wurde.
Ein wesentlicher Faktor dieses Wachstums waren die Fondsdienstleistungen. In diesem Segment erhöhten sich die AuA von 52,4 Milliarden Euro auf 53,2 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 880 Millionen Euro oder 1,7 Prozent entspricht. Innerhalb der Fondslösungen trug auch das Luxemburger AIFM-Geschäft zu dieser positiven Entwicklung bei. Das dort administrierte Volumen expandierte im ersten Quartal um etwa 345 Millionen Euro.
Operative Kennzahlen und Marktentwicklung
Die operative Geschäftsentwicklung von INTREAL setzte sich im ersten Quartal ebenfalls fort. Die Anzahl der durch das Unternehmen administrierten Fonds stieg per 31. März 2026 auf 413, im Vergleich zu 395 Fonds Ende 2025. Parallel dazu erhöhte sich die Zahl der Fondspartner im selben Zeitraum von 73 auf 75. Auch die Anzahl der administrierten Immobilienobjekte nahm zu: Zum Quartalsende betreute INTREAL 3.707 Immobilien, was 95 Objekten mehr als zum 31. Dezember 2025 entspricht.
Andreas Ertle, Geschäftsführer der INTREAL, führte aus, dass das Plattformmodell des Unternehmens auch in einem angespannten Marktumfeld tragfähig sei. Er betonte, dass selektiveres Neugeschäft und steigende Anforderungen an das aktive Asset Management im Bestand den Bedarf an professionellen Administrations-, Reporting- und IT-Lösungen erhöhen. Diese Lösungen, so Ertle, ermöglichen eine transparente und effiziente Steuerung von Portfolios über den gesamten Fondslebenszyklus hinweg. Er hob hervor, dass Kunden Partner suchen, welche die Komplexität reduzieren und gleichzeitig die notwendige Stabilität für ihr Kerngeschäft bereitstellen, worin die Stärke von INTREAL liege.
Malte Priester, ebenfalls Geschäftsführer der INTREAL, ergänzte, dass Kunden in einem Umfeld agieren, in dem fachliche, regulatorische und technische Anforderungen zunehmend ineinandergreifen. Er bekräftigte, dass es der Anspruch des Unternehmens sei, dieses komplexe Zusammenspiel im Hintergrund verlässlich zu strukturieren und in effiziente Prozesse zu überführen. Priester hob hervor, dass eine gute Administration zwar nicht im Rampenlicht stehe, jedoch entscheidend für die Effizienz der Fondsfunktion sei.




