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Inflationssorgen treiben Schulkäufer zurück zu Discountgeschäften: Bericht

Die Budgets der Eltern für den Schulanfang sind in diesem Jahr um fast 12 Prozent gestiegen, wovon insbesondere Discountgeschäfte profitieren, so eine aktuelle Studie von JLL.

Inflationssorgen treiben Schulkäufer zurück zu Discountgeschäften: Bericht

Laut der „2026 Back-to-School Survey“ von JLL sind die Budgets der Eltern für den Schulanfang in diesem Jahr um fast 12 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung begünstigt Discountgeschäfte, wobei der Dollar-Store-Sektor erstmals in die Top-10-Liste der am häufigsten genannten Einkaufsziele von Eltern aufgenommen wurde. Der Aufstieg dieses Sektors ist eine direkte Folge der anhaltenden Sparmaßnahmen, die amerikanische Haushalte angesichts der Inflation ergreifen müssen.

Für die Online-Befragung wurden Rückmeldungen von 1.022 US-amerikanischen Eltern mit Kindern im Alter zwischen 5 und 18 Jahren erhoben. Die Veröffentlichung fällt mit dem Höhepunkt der Einkäufe zum Schulanfang im Juli zusammen, in dem 27 Prozent der befragten Eltern planen, die Wunschlisten ihrer Kinder für das Klassenzimmer abzuarbeiten. Über 90 Prozent der Eltern beabsichtigen in diesem Jahr in physischen Geschäften einzukaufen, wobei die Ausgabenpläne von Dollar-Stores und Massenhändlern dominiert werden.

Die Popularität günstiger Einzelhändler wie Dollar Tree und Walmart ist nicht überraschend, da die Studie einen Anstieg der Schul-Budgets um 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf durchschnittlich 489 $ pro Kind feststellte. Dieser Anstieg übertrifft die aktuelle US-Inflationsrate von etwa 4 Prozent erheblich. James Cook, JLL’s Americas Director of Retail Research, erklärte, dass Familien Einzelhändler suchen, die ihre Zeit und ihr Budget respektieren. Dies sei der Grund, warum 68,7 Prozent der Befragten das Sparen von Geld als Priorität nennen und 35,1 Prozent es bevorzugen, die gesamte Schulliste an einem Ort zu finden.

Veränderte Einkaufsgewohnheiten und Gewinner im Einzelhandel

Die größte Budgeterhöhung wurde bei Familien mit mittlerem Einkommen festgestellt, die ihre Ausgabenprognosen in diesem Jahr um etwa 20 Prozent auf 495 $ pro Kind erhöhten. Die Anzahl der Ermessensposten auf den Einkaufslisten der Eltern sank im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr, was bedeutet, dass weniger nicht-essentielle Artikel wie Fidget Spinner oder innovative Stifte in den Einkaufswagen landen werden. Verbraucher kaufen strategischer ein, wobei Geschäfte wie Dollar General und Dollar Tree aufgrund ihrer Rabatte an Boden gewinnen und Massenhändler wie Walmart die Spitzenposition für ihre „One-Stop-Shop“-Bequemlichkeit einnehmen. Die Popularität von Walmart stieg laut JLL um 22,5 Prozentpunkte und erreichte 77,3 Prozent der befragten Eltern.

Strategische Ausrichtung der Einkaufszentren

Einkaufszentren, die sowohl budgetfreundliche Optionen als auch spezialisiertere Geschäfte anbieten, werden voraussichtlich bei den diesjährigen Schul-Einkäufen erfolgreich sein. Diese Entwicklung fällt mit der zunehmenden Dominanz der erhöhten Benzinpreise über die Haushaltsbudgets zusammen. Naveen Jaggi, President von JLL’s Retail Advisory Services, betonte, dass Zentren, die auf preiswerte Formate setzen und gleichzeitig Spezialtiefen anbieten, sowohl hohes Kundenaufkommen als auch gut zahlende Kunden anziehen können. Die Vermieter, die bewusst beide Enden dieses Spektrums bedienen, werden demnach als Gewinner hervorgehen.

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