Am 28. April erfolgte die Grundsteinlegung für einen neuen Self-Storage-Standort von Mylager in der Gartenfelder Straße in Berlin-Spandau. Die Veranstaltung markierte den Baubeginn und umfasste die Teilnahme von rund 50 Vertretern aus Politik, Wirtschaft sowie dem Projektumfeld. Das Vorhaben reagiert auf den kontinuierlichen Bedarf an flexiblen Lagerlösungen in der Metropolregion Berlin, der insbesondere durch die Entwicklung neuer Wohnflächen und die zunehmende städtische Verdichtung induziert wird. Die Sirius Facilities GmbH, Betreiberin der Marke Mylager, realisiert dieses Projekt in einem Stadtgebiet, welches aktuell signifikantes Wachstum verzeichnet.
Das im Berliner Westen gelegene Bauvorhaben wird ein viergeschossiges Gebäude umfassen. Die Bruttogeschossfläche ist mit rund 7.800 Quadratmetern definiert. Innerhalb dieser Struktur sind etwa 900 separate Lagerabteile vorgesehen, deren Größen flexibel ab einem Quadratmeter beginnen. Diese Konfiguration zielt darauf ab, sowohl privater Klientel als auch kleinen und mittleren Unternehmen entsprechende Speicherkapazitäten zur Verfügung zu stellen. Die prognostizierte Bauzeit beträgt etwa 13 Monate, mit einer avisierten Fertigstellung im Jahr 2027.
Signifikanz des Projekts und innovative Konzepte
Der Bezirksbürgermeister von Spandau, Frank Bewig, hob in seinem Grußwort die dynamische Entwicklung des Bezirks hervor, insbesondere im Hinblick auf den Ausbau von Wohnraum. Er klassifizierte das Self-Storage-Projekt als eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden lokalen Infrastruktur. Ein Bestandteil der feierlichen Zeremonie war die Einbringung einer Zeitkapsel in das Fundament, die von den Projektbeteiligten vollzogen wurde. Rüdiger Swoboda, Chief Operating Officer der Sirius Facilities GmbH, kommentierte die Bedeutung dieser Geste für die Unternehmensentwicklung und den spezifischen Standort. Die Kapsel, die nach 20 Jahren geöffnet werden soll, enthält unter anderem ausgewählte Beiträge und Wünsche der Mitarbeitenden von Mylager.
Das in Berlin-Spandau entstehende Objekt integriert digitale und nachhaltige Ansätze. Ein umfassender digitaler Nutzungsprozess ist geplant, der von der Online-Buchung bis hin zu einem App-basierten Zugangssystem reicht und eine effiziente Verwaltung der Lagerflächen ermöglichen soll. Hinsichtlich der Bauweise wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Zudem werden Maßnahmen wie die Bereitstellung von E-Mobility-Ladeinfrastruktur sowie eine potenzielle Fassadenbegrünung untersucht. Für das Gebäude wird eine Zertifizierung nach BREEAM mit dem Status „Excellent“ angestrebt, was eine hohe Nachhaltigkeitsleistung indiziert.
Sicherheitsstandards und Marktrelevanz
Der Standort wird mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, darunter eine permanente Videoüberwachung, moderne Alarmanlagen und die Option zur zusätzlichen Sicherung einzelner Lagerboxen. Die Brandmeldeanlage ist direkt auf die Feuerwehr aufgeschaltet, um im Notfall schnelle Reaktionszeiten zu gewährleisten. Die Erweiterung des Mylager-Angebots in Berlin spiegelt die zunehmende Relevanz von Self-Storage-Konzepten in wachsenden urbanen Räumen wider, wo sie als Ergänzung zu traditionellen Wohn- und Gewerbeflächen fungieren und der steigenden Nachfrage nach flexiblem Raum gerecht werden.




