Argos, eine unabhängige europäische Private-Equity-Gesellschaft, hat die Mehrheitsbeteiligung an der Bäckerei Kamps GmbH erworben. Diese Transaktion ist Teil einer spezifischen Wachstumsstrategie, die Argos im Rahmen ihres Fonds Argos Wityu Mid-Market VIII verfolgt.
Der Akquisition der Bäckerei Kamps ging bereits im Jahr 2024 die Übernahme der Karl Schmidt GmbH voraus. Die Karl Schmidt GmbH war zu diesem Zeitpunkt eine Bäckereikette mit über 70 Filialen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Im Folgejahr wurden weitere Zukäufe getätigt, die nun mit der Akquisition von Kamps ergänzt werden.
Strategische Konsolidierung im Bäckereimarkt
Die Integration von Kamps, einer der etablierten Bäckereimarken in Deutschland, in die bestehende Struktur führt zur Formierung einer Bäckereigruppe, die deutschlandweit über 400 Filialen umfasst. Diese strategische Konsolidierung zielt darauf ab, operative Effizienzen zu heben und die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen zu stärken. Die Gruppe wird unter der Leitung von Marc Kranz als Group CEO agieren, wobei die jeweiligen Geschäftsführungen und Management-Teams von Kamps und Bäckerei Schmidt unverändert in ihren Positionen bleiben.
Die strategische Ausrichtung von Argos umfasst dabei sowohl organisches Wachstum als auch den kontinuierlichen Ausbau bestehender Standorte und zudem weitere gezielte Akquisitionen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es der neu formierten Einheit, auf die strukturellen Herausforderungen der Branche zu reagieren und gleichzeitig Synergien in verschiedenen Geschäftsbereichen zu realisieren.
Finanzierungs- und Beratungsstruktur
Die Transaktion wurde rechtlich durch die Wirtschaftskanzlei GÖRG begleitet. Unter der Federführung von Partner Dr. Thomas Lange erfolgte eine umfassende Anpassung und Erweiterung der Akquisitionsfinanzierung, welche bereits bei der Übernahme der Karl Schmidt GmbH etabliert wurde. Als Debt Advisor war die Clearwater International GmbH in den Finanzierungsprozess involviert.
Die vereinbarten Bedingungen bezüglich des Kaufpreises sowie weiterer finanzieller Details unterliegen einer Vertraulichkeitsvereinbarung. Die geschaffene Struktur soll den beteiligten Unternehmen die Nutzung von Chancen in den Bereichen Mitarbeitergewinnung und -bindung, Einkauf, Logistik sowie Digitalisierung erleichtern und somit die langfristige Positionierung im Markt festigen.




