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US-Regierung erwirbt zwei Einwanderungshaftanstalten in Kalifornien für 1,5 Milliarden US-Dollar

Das US-Heimatschutzministerium hat zwei kalifornische Hafteinrichtungen von CoreCivic für rund 1,5 Milliarden US-Dollar erworben, was eine strategische Neuausrichtung in der Immobilienakquisition des Ministeriums darstellt.

US-Regierung erwirbt zwei Einwanderungshaftanstalten in Kalifornien für 1,5 Milliarden US-Dollar

Die US-Regierung hat fast 1,5 Milliarden US-Dollar für den Erwerb von zwei kalifornischen Hafteinrichtungen vom Gefängnisbetreiber CoreCivic ausgegeben. Diese Transaktion markiert einen der größten Immobiliengeschäfte im Zusammenhang mit der Ausweitung der Einwanderungsdurchsetzung unter der Trump-Administration.

Das US-Heimatschutzministerium (DHS) erwarb das Otay Mesa Detention Center mit 1.994 Betten im Großraum San Diego für 739,2 Millionen US-Dollar. Zusätzlich kaufte es die California City Detention Facility mit 2.560 Betten in Kern County, nördlich von Los Angeles, für 732,6 Millionen US-Dollar. Dies teilte CoreCivic mit. Die Geschäfte wurden am 2. Juli abgeschlossen.

Strategische Neuausrichtung bei Akquisitionen

CoreCivic geht davon aus, dass das Unternehmen weiterhin beide Hafteinrichtungen im Rahmen von Verträgen mit der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) verwalten wird, obwohl diese Vereinbarungen von der Behörde gekündigt werden können. Der Managementvertrag für California City läuft bis August 2027, während die Vereinbarung für Otay Mesa bis Dezember 2029 gültig ist.

Diese Transaktionen stellen eine leichte strategische Verlagerung für das DHS dar. Anfang dieses Jahres hatte das DHS laut CoStar News mehr als 1 Milliarde US-Dollar für den Erwerb von rund 7,6 Millionen Quadratfuß Lagerfläche ausgegeben, um diese in acht Bundesstaaten in Hafteinrichtungen umzuwandeln, anstatt bestehende Hafteinrichtungen zu kaufen.

Prüfungen und mögliche weitere Verkäufe

Die ersten industriellen Immobiliendeals des DHS zogen verstärkte Aufmerksamkeit auf sich: Das Office of Inspector General des DHS leitete im Mai eine Prüfung ein, um zu bewerten, ob die Akquisitionen eine kosteneffiziente Verwendung von Steuergeldern darstellten. Die New York Times berichtete im Vormonat, dass die ICE erwägt, einige dieser Lagerimmobilien zu verkaufen.

  • CoreCivic signalisierte, dass nach den jüngsten Deals in Kalifornien weitere Verkäufe möglich sein könnten.
  • Das Unternehmen befindet sich in Gesprächen mit der ICE bezüglich des potenziellen Verkaufs zusätzlicher Hafteinrichtungen aus seinem nationalen Portfolio.
  • Das Portfolio von CoreCivic umfasst 45 Justizvollzugsanstalten und Managementverträge für neun weitere Einrichtungen.
  • CoreCivic betonte jedoch, dass das Zustandekommen weiterer Geschäfte nicht garantiert sei.

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