Die Empira Group, eine im Bereich Immobilieninvestment und Projektentwicklung tätige Gesellschaft, hat den Start ihrer neuen 'EMPIRA German Living'-Strategie bekannt gegeben. Diese Initiative zielt auf den deutschen Wohnimmobilienmarkt ab. Die UBS beteiligt sich an dieser Strategie als Ankerinvestor mit einer Kapitalzusage von über 158 Millionen Euro. Dieses Kapital ist für den Aufbau eines diversifizierten Start-Portfolios in Deutschland vorgesehen.
Die Strategie konzentriert sich auf einen Core+-Ansatz. Dieser beinhaltet den Erwerb und das aktive Management von ertragsgenerierenden Wohnimmobilien. Die geografische Ausrichtung umfasst deutsche A-Städte sowie ausgewählte B- und C-Städte, die durch stabile demografische Entwicklungen und solide wirtschaftliche Fundamentaldaten gekennzeichnet sind. Nach dem initialen Investment der UBS soll das Portfolio sukzessive durch weitere Kapitalzusagen ausgebaut werden. Ein diszipliniertes Manage-to-Core-Konzept, das die Aggregation von Portfolios und die Steigerung der operativen Effizienz vorsieht, bildet die Grundlage dieser Strategie.
Fokus auf nachhaltige Wertschöpfung und Energieeffizienz
Ein zentraler Aspekt der Strategie ist die energetische Modernisierung von Bestandsimmobilien. Durch gezielte Investitionen in Kapitalmaßnahmen, die im Einklang mit den Zielen des EU-„Fit-for-55“-Pakets stehen, soll für das gesamte Portfolio eine Energieeffizienzklasse (EPC) von B erreicht werden. Die Empira Group nutzt hierbei ihre integrierte Plattform, welche Fachkenntnisse in den Bereichen Akquise, Entwicklung, Baumanagement sowie im Asset- und Property-Management bündelt. Dies ermöglicht eine umfassende Steuerung der Projekte über den gesamten Lebenszyklus der Immobilien.
Jorge Veiga Juiz, Global Head of Client Solutions der Empira Group, bewertet den Start der German-Living-Strategie als einen bedeutenden Schritt in der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Er betonte, dass der deutsche Mietwohnungsmarkt als der größte in Europa ein strukturell attraktives Umfeld für institutionelle Investoren biete. Die Zusammenarbeit mit UBS Unified Global Alternatives als Ankerinvestor signalisiere Vertrauen in die Plattform und die Investmentkompetenzen der Empira Group.
Ralf Morisse, Head of Residential Mandates der Empira Group, wies darauf hin, dass der deutsche Wohnimmobilienmarkt derzeit attraktive Einstiegsmöglichkeiten biete. Diese ergeben sich aus Preisanpassungen sowie einem strukturellen Sanierungsbedarf, der durch neue EU-Energieeffizienzanforderungen bedingt sei. Der Manage-to-Core-Ansatz ermögliche es, Immobilien selektiv zu erwerben, zielgerichtet weiterzuentwickeln und eine nachhaltige Wertschöpfung sowohl für Investoren als auch für Mieter zu erzielen. Das initiale Portfolio umfasst Objekte in den sieben größten deutschen Städten und bietet damit eine breite Diversifikation, die eine Grundlage für den weiteren Ausbau der Strategie bildet. Das angestrebte Gesamtvolumen des Fonds ist mit 350 Millionen Euro beziffert.
Strategische Partnerschaft und Vertrauen
Jean-Luc Seidenberg, Managing Director und Head of Europe bei UBS Unified Global Alternatives Real Estate, erklärte, das Engagement in die Empira German Living-Strategie sei eine konsequente Fortführung des Investmentansatzes im europäischen Wohnimmobiliensektor. Er hob die Kombination aus attraktiven Einstiegspreisen, einem erfahrenen und integrierten Managementteam sowie einem klar definierten ESG-Profil als besondere Attraktivität der Strategie hervor.
Ilias Harcha, Executive Director bei UBS, bekräftigte, die Investition spiegele ein hohes Vertrauen in die integrierte Plattform von Empira und deren Fähigkeit wider, eine disziplinierte Manage-to-Core-Strategie im deutschen Wohnimmobilienmarkt umzusetzen. Er hob hervor, dass die Verbindung aus lokaler Expertise, operativer Umsetzungskompetenz und einem definierten Investmentansatz eine robuste Basis für langfristige risikoadjustierte Renditen für die Kunden schaffe.




