Die Architekturbüros Eike Becker_Architekten und Krekeler Architekten Generalplaner haben den Auftrag für die Werkplanung des Vorhabens in Waldenburg erhalten. Dieser Schritt markiert eine wichtige Phase in der Entwicklung des künftigen Kulturzentrums der Stadt. Das Projekt konzentriert sich auf die Umgestaltung des historischen Marstalls zu einem öffentlichen Forum, welches Aspekte von Kultur, Kulinarik, Kunst, Gastlichkeit und Begegnung vereint.
Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble wird unter Berücksichtigung seiner historischen Substanz restauriert und für zukünftige Anforderungen weiterentwickelt. Die Planung sieht vor, die bestehenden Strukturen behutsam zu adaptieren und gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen. Dies gewährleistet die Bewahrung des kulturellen Erbes, während eine moderne Infrastruktur implementiert wird, die den vielfältigen Ansprüchen eines Kulturzentrums gerecht wird.
Nutzungskonzept und Fortschritt
Das vorgesehene Nutzungskonzept umfasst ein breites Spektrum an Funktionen. Geplant sind Flächen für Ausstellungen, ein Depot für Kunstwerke, Marktplätze für regionale Produkte, ein Hotelbetrieb sowie Räumlichkeiten für Konferenzen, Bildungsveranstaltungen und den sozialen Austausch. Diese Mischung aus Angeboten soll den Marstall zu einem zentralen Anlaufpunkt in Waldenburg etablieren und sowohl lokale als auch überregionale Besucher ansprechen.
- —Ausstellungsflächen und Kunstdepot
- —Märkte mit regionalen Produkten
- —Hotelbetrieb
- —Konferenz- und Bildungsräume
Der Bauantrag für das Vorhaben steht nach Angaben der Beteiligten kurz vor der Einreichung. Mit der Vergabe der Werkplanung schreitet das Projekt von einer konzeptionellen Phase in die detaillierte Umsetzungsplanung voran. Die Vision eines neuen öffentlichen Raumes in Waldenburg, der Tradition und Moderne miteinander verbindet, nimmt somit konkrete Gestalt an.
Die Zusammenarbeit von Eike Becker_Architekten und Krekeler Architekten Generalplaner unterstreicht den Anspruch, ein architektonisch anspruchsvolles und funktional vielseitiges Gebäude zu realisieren. Die sorgfältige Restaurierung des denkmalgeschützten Bestands und dessen Ergänzung durch zukunftsfähige Elemente sind dabei leitende Prinzipien. Dies ermöglicht die Entstehung eines lebendigen Forums, das einen nachhaltigen Beitrag zur kulturellen und städtebaulichen Entwicklung Waldenburgs leistet.



