Die CPI Europe setzte ihre strategische Entwicklung im ersten Quartal 2026 fort und verzeichnete einen Konzerngewinn von 105,5 Millionen Euro. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch die strategische Portfolioausrichtung im Vorjahr beeinflusst, die zu einem Anstieg der Mieterlöse auf 145,2 Millionen Euro führte. Ein wesentlicher Faktor hierfür war der Erwerb des tschechischen Wohnimmobilienportfolios CPI BYTY im November 2025 sowie ein Like-for-like-Mieterlöswachstum von 2,3 Prozent.
Die Neubewertungen, die Bestandsimmobilien, Immobilienentwicklungen und Immobilienverkäufe umfassten, summierten sich auf 38,2 Millionen Euro. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) der CPI Europe erhöhte sich auf 138,8 Millionen Euro, und das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) lag bei 119,5 Millionen Euro. Das Finanzergebnis zeigte eine Verbesserung auf minus 19,3 Millionen Euro, primär bedingt durch positive unbare Bewertungen von Zinsderivaten und ein reduziertes Finanzierungsvolumen.
Portfoliooptimierung und Bilanzstruktur der CPI Europe
Im Rahmen der fortlaufenden Portfoliooptimierung führte CPI Europe im ersten Quartal 2026 strategische Immobilienverkäufe im Gesamtwert von 33,7 Millionen Euro durch. Zum Stichtag 31. März 2026 umfasste das Immobilienportfolio der CPI Europe 357 Objekte mit einem Gesamtwert von 8.771,0 Millionen Euro und einer vermietbaren Fläche von 3,8 Millionen Quadratmetern. Der Vermietungsgrad betrug 93,5 Prozent, und die Bruttorendite lag bei 6,7 Prozent.
Die Bilanzstruktur der CPI Europe erwies sich zum 31. März 2026 als robust, mit einer Eigenkapitalquote von 47,9 Prozent und einem konsolidierten Verschuldungsgrad von 42,3 Prozent, was eine leichte Reduzierung gegenüber dem Wert vom 31. Dezember 2025 (42,8 Prozent) darstellt. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 328,6 Millionen Euro. Der IFRS-Buchwert je Aktie stieg auf 33,02 Euro, und der Substanzwert EPRA-NTA je Aktie erhöhte sich auf 36,30 Euro, was den Konzerngewinn im ersten Quartal 2026 reflektiert.
Für das Jahr 2026 plant CPI Europe eine Konzentration auf die weitere Optimierung des Bestandsportfolios. Im Fokus stehen das neu erworbene tschechische Wohnimmobilienportfolio sowie die Erweiterung des Retail Park-Portfolios. Parallel dazu ist die Fortführung von Immobilienverkäufen vorgesehen, sofern diese Objekte nicht zur Portfoliostrategie passen. Akquisitionen zur Unterstützung des Unternehmenswachstums sollen weiterhin opportunistisch genutzt werden.
Quartalsergebnisse der S Immo AG
Die S Immo AG veröffentlichte am 27. Mai 2026 ebenfalls ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Zum Quartalsende belief sich das Immobilienportfolio auf 105 Objekte mit einem Buchwert von 3.207,5 Millionen Euro. Der Vermietungsgrad lag bei 91,1 Prozent, und die Gesamt-Mietrendite betrug 6,9 Prozent. Die Gesamterlöse erreichten im ersten Quartal 2026 89,2 Millionen Euro, beeinflusst durch Immobilienverkäufe im Vorjahr. Die Mieterlöse blieben mit 55,1 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Quartal 2025 stabil.
Das EBIT der S Immo AG erhöhte sich auf 54,7 Millionen Euro, was insbesondere auf positive Immobilienbewertungen in Höhe von 2,9 Millionen Euro und einen reduzierten Verwaltungsaufwand zurückzuführen ist. Das Periodenergebnis betrug 28,5 Millionen Euro, resultierend aus verbesserten operativen Ergebnissen, aber auch aus unbaren negativen Effekten im Finanz- und Steuerergebnis.




