Hitachi Energy hat mit dem Baubeginn eines neuen Bürogebäudes in Lenzburg, Schweiz, einen signifikanten Schritt zur Erweiterung seiner Kapazitäten unternommen. Der Spatenstich am 24. Juni 2026 markiert den Start für ein Projekt, das die Produktion von Leistungshalbleitern stärken soll, um der steigenden Nachfrage aus Sektoren wie Energieversorgung, Industrie, Rechenzentren und Verkehr gerecht zu werden.
Das von ATP architekten ingenieure in Zürich konzipierte Gebäude wird sechs Geschosse umfassen. primäres Ziel ist die Bündelung der Verwaltungsfunktionen in einem modernen und funktionalen Arbeitsumfeld. Diese bauliche Maßnahme entlastet bestehende Flächen im Produktionsbereich und schafft Raum für die weitere Expansion der Fertigungseinrichtungen, was die Effizienz der gesamten Anlage steigern soll.
Arbeitsumfeld und Logistikoptimierung
Mit dem Neubau entstehen circa 200 neue Arbeitsplätze. Die Planung berücksichtigt zudem eine moderne Arbeitsplatzgestaltung mit Besprechungs- und Fokusräumen, einem speziellen Customer-Support-Bereich sowie kollaborativen Arbeitsbereichen. Eine verbesserte IT-Infrastruktur ist ebenfalls Teil der Erweiterung, um den technischen Anforderungen gerecht zu werden. Matthias Wehrle, Geschäftsführer von ATP architekten ingenieure in Zürich, äußerte, dass durch die Verbindung von Büro-, Logistik- und Betriebsflächen ein zukunftsfähiges Gebäude entsteht, das Effizienz, Flexibilität und eine nachhaltige Standortentwicklung fördert.
Der Logistikbereich des Standorts wird ebenfalls umfassend modernisiert. Er erhält eine automatisierte Lagerinfrastruktur und spezielle Einrichtungen, die darauf ausgelegt sind, den Durchsatz erheblich zu steigern. Diese Anpassungen sind notwendig, um den wachsenden Anforderungen des Standorts gerecht zu werden und die Produktionsabläufe zu optimieren.
Strategische Bedeutung und Marktreaktion
Rainer Käsmaier, Managing Director Global Product Group Semiconductors bei Hitachi Energy, hob hervor, dass diese Investition einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der Halbleiterpräsenz sowie zum zielgerichteten und nachhaltigen Ausbau des globalen Halbleiter-Hauptsitzes und Produktionsstandorts Lenzburg darstellt. Er betonte weiterhin, dass die Investition das langfristige Engagement für die Schweiz als wichtigen Hub für Forschung und Entwicklung sowie die Herstellung von Leistungshalbleitern unterstreicht. Gleichzeitig werde hiermit ein modernes und attraktives Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden geschaffen.
- —Kapazitätserweiterung reagiert auf steigende Nachfrage in kritischen Infrastrukturbereichen.
- —Das neue Bürogebäude strafft Verwaltungsabläufe und schafft Raum für Produktion.
- —Moderne Logistikinfrastruktur erhöht den Durchsatz und die Effizienz am Standort Lenzburg.
- —Die Investition bekräftigt die Rolle der Schweiz als zentralen Standort für Halbleitertechnologie.




