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Baugenehmigungen: BFW fordert weitere Maßnahmen trotz positiver Tendenzen

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen bewertet die aktuellen Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes positiv, mahnt jedoch die Notwendigkeit weiterer politischer Maßnahmen an.

Baugenehmigungen: BFW fordert weitere Maßnahmen trotz positiver Tendenzen

Die jüngst veröffentlichten Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes registriert der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen mit einer grundsätzlich positiven Einschätzung.

BFW-Präsident Dirk Salewski unterstreicht in Berlin, dass eine steigende Anzahl an Baugenehmigungen zwar eine erfreuliche Entwicklung darstellt, diese jedoch nicht über die gegenwärtig angespannte Situation im Bausektor hinwegtäuschen sollte. Es wird nach wie vor ein erheblich zu geringes Volumen an neuem Wohnraum geschaffen, und eine Genehmigung bedeutet nicht automatisch einen Baubeginn.

Der Verband bekräftigt die Forderung, den eingeschlagenen Kurs zur Vereinfachung und Verbilligung des Bauens konsequent fortzusetzen.

Forderungen an die Bundesregierung

Salewski appelliert an die Bundesregierung, klare Signale zu senden, um die zarten Anzeichen eines Trendwechsels zu flankieren. Dies sei insbesondere durch erhöhte Steuerabschreibungen für den Wohnungsbau sowie ein verlässliches Zinsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) realisierbar.

  • Erhöhung der Steuerabschreibungen für den Wohnungsbau.
  • Implementierung eines verlässlichen Zinsprogramms der KfW.
  • Schaffung weiterer Erleichterungen für mittelständische Unternehmen.

Diese Maßnahmen sind laut Einschätzung des BFW essenziell, um die mittelständischen Unternehmen, die maßgeblich zur Schaffung von Wohnraum beitragen, zu entlasten. Die wirtschaftlichen Spielräume dieser Akteure sind bereits stark eingeschränkt. Gleichzeitig wirken sich Verschärfungen im Mietrecht negativ auf Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen im Gebäudebestand aus.

Die anhaltende Steigerung der Baumaterialpreise und die verteuerten Finanzierungskonditionen tragen zusätzlich zur angespannten Marktlage bei. Die Situation erfordert daher weiterhin eine proaktive und unterstützende Politik, um den Wohnungsbau nachhaltig zu stabilisieren und die Entwicklung von neuem Wohnraum zu fördern.

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