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Adler Group: Fortschritte bei Veräußerungen und Portfolioentwicklung im ersten Quartal 2026

Die Adler Group S.A. verzeichnete im ersten Quartal 2026 weitere Fortschritte bei der Veräußerung von Projektentwicklungen und Bestandsimmobilien, deren Erlöse primär zur Schuldentilgung eingesetzt wurden.

Adler Group: Fortschritte bei Veräußerungen und Portfolioentwicklung im ersten Quartal 2026

Die Adler Group S.A. hat die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 veröffentlicht, welche eine fortgesetzte Priorisierung der Veräußerung von Projektentwicklungen aufzeigen. Nach bereits erfolgreichen Transaktionen der Projekte ‚Holsten Quartier‘ in Hamburg, ‚Quartier Kaiserlei‘ in Offenbach und ‚Benrather Gärten‘ in Düsseldorf konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf den Verkauf der verbleibenden Upfront Sale-Entwicklungsprojekte.

Parallel dazu wurden im Berichtszeitraum Bestandsimmobilien in Berlin, namentlich der „Kornversuchsspeicher“ und die „Hedemannstraße“, erfolgreich veräußert und die entsprechenden Kaufpreise vereinnahmt. Die Nettoerlöse aus diesen Verkäufen beliefen sich auf 197 Millionen Euro. Diese Mittel wurden gezielt zur Reduzierung der Unternehmensverschuldung eingesetzt, wobei ein wesentlicher Teil für die Rückführung der 1L New Money Facility vorgesehen war.

Im Bereich der Forward Sale-Projekte wurde das Vorhaben ‚Quartier Hoym‘ in Dresden an den Käufer übergeben. Die noch ausstehenden zwei Forward Sale-Projekte, ‚Ostforum‘ in Leipzig und ‚Grand Ouest‘ in Frankfurt, werden intensiv vorangetrieben mit dem Ziel der Fertigstellung zum Jahreswechsel. Diese Maßnahmen tragen zur strukturellen Weiterentwicklung und finanziellen Konsolidierung des Unternehmens bei.

Entwicklung im Vermietungsgeschäft und Ertragssituation

Das Vermietungsgeschäft der Adler Group zeigte im ersten Quartal 2026 eine solide Performance. Das flächenbereinigte Mietwachstum der verbleibenden Einheiten lag, unverändert zum Vorquartal, bei 3,6 Prozent. Die operative Leerstandsquote verblieb mit 1,4 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Die durchschnittliche Wohnungsmiete stieg von 8,31 Euro pro Quadratmeter und Monat im März 2025 auf 8,64 Euro pro Quadratmeter und Monat im März 2026. Zum 31. März 2026 umfasste das Mietportfolio 17.483 Einheiten, wovon 17.434 Einheiten im Raum Berlin lokalisiert sind. Der Wert dieses Mietportfolios beläuft sich auf 3,5 Milliarden Euro.

Die Nettomieteinnahmen sanken in den ersten drei Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahr von 37 Millionen Euro auf 31 Millionen Euro, eine Folge der Portfolioverkäufe im Jahr 2025 und weiterer Veräußerungen im aktuellen Quartal. Ungeachtet dessen bestätigt die Adler Group ihre Prognose für die Nettomieteinnahmen für das Gesamtjahr 2026, welche in einer Bandbreite von 124 bis 129 Millionen Euro erwartet werden. Das Ergebnis aus operativer Tätigkeit verbesserte sich signifikant von minus 35 Millionen Euro im Vorjahr auf 0 Millionen Euro im ersten Quartal 2026, maßgeblich bedingt durch die Anpassung der Organisationsstruktur an das verkleinerte Portfolio. Das Adj. EBITDA aus Vermietungsaktivitäten entsprach mit 21 Millionen Euro dem Vorjahreswert.

Kapitalstruktur und Finanzierung

Das Nettoergebnis im ersten Quartal 2026 belief sich auf minus 72 Millionen Euro (Vorjahr: minus 170 Millionen Euro), primär beeinflusst durch Zinsaufwendungen. Nach der vorzeitigen Rückzahlung der verbleibenden Anleihen der Adler Real Estate in Höhe von 14,8 Millionen Euro am 16. März 2026 stehen dem Unternehmen bis Ende 2028 keine weiteren Fälligkeiten von Kapitalmarktverbindlichkeiten bevor. Dies bedeutet, dass 97 Prozent der gesamten Finanzschulden erst im Jahr 2028 oder später fällig werden. Der Loan-to-Value (LTV) des Unternehmens lag im März 2026 bei 77,1 Prozent. Die Adler Group verfügte zum Ende des ersten Quartals 2026 über liquide Mittel in Höhe von 301 Millionen Euro, was eine solide Liquiditätsbasis darstellt.

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