Der Immobilien-Investment- und Asset-Manager aam2core hat die Planung eines umfangreichen Modernisierungsprogramms für ein Wohnimmobilienportfolio in Nordrhein-Westfalen bekannt gegeben. Die Maßnahmen betreffen insgesamt 500 Wohneinheiten in den Städten Duisburg, Wuppertal und Essen, deren Asset Management aam2core für den Eigentümer OCP verantwortet. Der Start des standortübergreifenden Programms ist für Dezember 2026 vorgesehen, mit einem voraussichtlichen Abschluss im ersten Quartal 2028.
Das Modernisierungsvorhaben konzentriert sich auf die Verbesserung der energetischen Eigenschaften der Gebäudehüllen, die Erneuerung zentraler Bauteile und technischer Anlagen sowie die Aufwertung der Außenbereiche. Ziel ist die Steigerung der Wohnqualität, die Reduktion des Energieverbrauchs und die zukunftssichere Positionierung des Portfolios. Die 500 Wohneinheiten verteilen sich auf drei Subportfolios mit einer Gesamtwohnfläche von rund 34.300 Quadratmetern. Konkret umfasst dies 365 Wohnungen in Essen, 120 Wohneinheiten in Duisburg und 15 Wohnungen in Wuppertal.
Energetische Optimierung und technische Erneuerungen
Ein zentraler Aspekt der geplanten Maßnahmen ist die konsequente Umsetzung einer 'Manage-to-Green-Strategie', wie von Stefan de Greiff, Vorstandsmitglied bei aam2core, erläutert wurde. Diese beinhaltet die Verbesserung der energetischen Qualität der Gebäude, die Umstellung eines Teils der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien und die Revitalisierung wesentlicher Bauteile sowie der Außenanlagen. Die Investitionen sollen die Zukunftsfähigkeit der drei Standorte stärken und die Grundlage für einen dauerhaft energieeffizienteren Betrieb schaffen.
An allen drei Standorten plant aam2core die Erneuerung der Fenster und die Optimierung der Wärmedämmung der Wohnimmobilien. Abhängig von den jeweiligen baulichen Voraussetzungen werden Dächer, oberste Geschossdecken und/oder Kellerdecken sowie bei der Mehrzahl der Gebäude auch die Fassaden gedämmt. Weitere Maßnahmen betreffen die Instandsetzung von Balkonen, die Modernisierung von Eingangsbereichen und Treppenhäusern, die Erneuerung technischer Anlagen sowie die Anpassung des Brandschutzes.
Standortspezifische Anpassungen und Außenanlagen
Spezifisch für den Standort Essen ist der Ersatz der bestehenden Gaszentralheizung durch eine zentrale Wärmepumpenanlage, die durch Photovoltaikanlagen ergänzt wird. In Duisburg stehen neben den umfassenden energetischen Maßnahmen auch eine Schadstoffsanierung der Fassaden, die Erneuerung der Türen und Leitungen, die Verstärkung der Elektroinstallation sowie die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes auf dem Programm. Für Wuppertal sind unter anderem die Instandsetzung der Bestandsbalkone, der Austausch von Wohnungseingangstüren und die Überprüfung der Wasserleitungen in den Kellern vorgesehen.
Darüber hinaus werden an allen drei Standorten die Wege, Pflasterflächen und Müllplätze modernisiert, um das äußere Erscheinungsbild und die Funktionalität der Wohnanlagen zu verbessern.














