Der Haushaltsrechner stellt Ihre monatlichen Einnahmen den realistischen Lebenshaltungskosten gegenüber und ermittelt daraus die maximal tragbare Finanzierungsrate für eine Immobilie. Er ist die ehrliche Vorprüfung vor jedem Bankgespräch.
Sie tragen Nettoeinkommen, regelmäßige Zusatzeinnahmen, sowie alle laufenden Ausgaben ein: Lebenshaltung, Versicherungen, Mobilität, bestehende Kredite. Der Rechner errechnet den verfügbaren Überschuss — das ist der Betrag, den Sie maximal pro Monat in eine Kreditrate stecken können.
Banken rechnen vorsichtiger: Sie kalkulieren mit Pauschalen für Lebenshaltung (typisch 700–900 € pro Erwachsenem, 250–350 € pro Kind) und akzeptieren oft nur 35–40 % Ihres Nettoeinkommens als Rate. Der Haushaltsrechner zeigt beides — Ihre tatsächliche Belastbarkeit und die Bank-Sicht.
Vergessen Sie nicht die zusätzlichen Wohnkosten als Eigentümer: Hausgeld bzw. Bewirtschaftungskosten, Rücklagen, Versicherungen und höhere Energiekosten als bei einer Mietwohnung sind keine Kleinigkeit. Planen Sie zusätzlich 3–4 € pro Quadratmeter monatlich nicht-umlagefähige Kosten ein.
Eine Reserve von mindestens drei Nettomonatsgehältern sollte auch nach dem Kauf erhalten bleiben — für Reparaturen, Einkommensausfälle und Lebensereignisse.