Wie viel Eigenkapital sollten Sie mitbringen, um eine Immobilie solide zu finanzieren? Der Eigenkapital-Rechner zeigt, welcher Betrag mindestens, sinnvoll und ideal in den Kauf einfließen sollte — abhängig von Kaufpreis, Bundesland und Maklerkonstellation.
Sie geben Kaufpreis, Bundesland und Maklercourtage ein. Der Rechner ermittelt zunächst die vollständigen Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler) und addiert sie zum Kaufpreis. Aus dieser Gesamtinvestition leitet er drei Eigenkapitalquoten ab.
Mindest-Eigenkapital deckt die Nebenkosten ab — eine Bank finanziert maximal 100 % des Kaufpreises, niemals die Nebenkosten. Die empfohlene Quote liegt bei 20 % der Gesamtinvestition, die ideale bei 30 %. Je höher Ihr Eigenkapital, desto besser der Zinssatz und desto geringer das Risiko.
Banken differenzieren ihre Zinssätze nach Beleihungsauslauf. Bis 60 % erhalten Sie den günstigsten Zins, bis 80 % einen leichten Aufschlag, darüber hinaus deutlich höhere Konditionen. Wer 20 % Eigenkapital plus Nebenkosten mitbringt, landet typisch bei 80 % Beleihungsauslauf — die wirtschaftlich sinnvolle Schwelle.
Vollfinanzierungen sind möglich, aber teuer und riskant: Bei sinkenden Immobilienpreisen droht eine Unterbesicherung, die die Bank bei der Anschlussfinanzierung mit höheren Zinsen oder Sondertilgungen ausgleichen wird.