Die Peakside Capital Advisors AG (Peakside) hat die vollständige und langfristige Vermietung ihrer Logistikentwicklung in Mülheim-Kärlich bei Koblenz bekannt gegeben. Die Immobilie mit über 60.000 Quadratmetern Fläche, welche zum verwalteten PREF IV-Fonds von Peakside gehört, wird an einen großen Textildienstleister übergeben. Der Mietvertrag weist eine Laufzeit von 20 Jahren auf und beinhaltet zudem Verlängerungsoptionen.
Der Baustart für das Projekt auf dem rund 110.000 Quadratmeter umfassenden Grundstück von Peakside ist noch für das laufende Jahr vorgesehen. Die geplante Übergabe des Gebäudes an den Mieter ist für das Jahr 2028 terminiert. Die Logistikanlage wird eine Lagerkapazität für 76.000 Europaletten sowie weitere 140.000 Stellplätze für Kleinkartons umfassen. Ergänzend zu den reinen Lagerflächen sind moderne Service- und Büroflächen vorgesehen.
Projektbeteiligte und rechtliche Beratung
Für die Beratung bei der Vermietung waren die Unternehmen BNP Paribas, Immolox sowie Colliers tätig. Die rechtliche Beratung von Peakside erfolgte durch HauckSchuchardt, während der Mieter intern rechtlich beraten wurde. Als Generalunternehmer für die Realisierung des Projekts wurde Goldbeck beauftragt. Die Gesamtplanung des Vorhabens obliegt KUA DC Solutions, einem Unternehmen, das zur Arcadis Gruppe gehört.
Strategische Lage und Nachhaltigkeitsstandards
Boris Schran, Managing Partner bei Peakside, äußerte sich zu der Transaktion. Er betonte die optimale Lage des Standortes zwischen den Autobahnen A61, A48 und A3. Er wies außerdem auf zusätzliche Erschließungsmöglichkeiten wie einen Gleiszugang und die Nähe zu einem Binnenhafen hin, die die Vorzüge des Standorts unterstreichen würden. Hendrik Wüsten, Principal bei Peakside und unter anderem verantwortlich für den Logistikbereich, ergänzte, dass das Gebäude nach aktuellen ESG-Richtlinien errichtet wird.
Das Projekt strebt eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Zur Umsetzung dieser Nachhaltigkeitsziele wird die Immobilie mit einer Photovoltaik-Anlage, Dachbegrünung, Einrichtungen zum Regenwassermanagement, Ladeinfrastruktur sowie Wärmepumpen ausgestattet. Ziel ist eine möglichst hohe energetische Autarkie des Gebäudes.














