KGAL veräußert polnisches Windportfolio an Octopus Energy Generation
Der Erneuerbare-Energien-Fonds KGAL ESPF 4 hat ein polnisches Onshore-Windportfolio mit einer Gesamtleistung von circa 75 Megawatt an Octopus Energy Generation übertragen.

Der Erneuerbare-Energien-Fonds KGAL ESPF 4 hat seine Anteile an einem polnischen Onshore-Windportfolio mit einer installierten Gesamtleistung von rund 75 Megawatt an Octopus Energy Generation verkauft. Die Transaktion betrifft die drei in Betrieb befindlichen Windparks Krasin, Ciekocinko und Rywald. Zusätzlich sind in der Transaktion noch angeschlossene Entwicklungspipelines enthalten. Diese Anlagen sind in als windreich bekannten Regionen im Norden Polens situiert und speisen ihren erzeugten Strom über langfristige Tarife in das nationale Netz ein. Der Verkauf des polnischen Windportfolios stellt einen weiteren erfolgreichen Exit aus dem ESPF 4 dar, welcher eine Rendite erzielen konnte, die signifikant über der maßgeblichen Hurdle Rate liegt.
Die KGAL AG positionsuerte sich bereits im Jahr 2019 als einer der ersten internationalen Assetmanager im aufstrebenden polnischen Windmarkt und nutzte die zu diesem Zeitpunkt vorteilhaften Rahmenbedingungen. Das nun veräußerte Portfolio wurde von der KGAL schrittweise in den Jahren 2020 und 2021 im sogenannten Ready-to-Build-Status erworben. Die KGAL verantwortete daraufhin die weitere Entwicklung von der Bauphase bis zum erfolgreichen operationellen Betrieb der Windparks.
Struktur der Erlöse und technische Qualität
Ein wesentlicher Faktor für die Wertentwicklung der Windparks sind die langfristig abgesicherten Erlöse. Für die Standorte Krasin und Rywald etablierte die KGAL im Jahr 2023 inflationsindexierte Stromlieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs). Der Windpark Ciekocinko partizipiert an einem staatlich garantierten Auktionstarif, bekannt als Contract for Difference (CfD), was ebenfalls planbare Erlöse gewährleistet. Diese Kombination aus PPA- und CfD-Verträgen ist ein maßgebliches Element zur Reduzierung von Erlösrisiken und zur Sicherstellung einer stabilen Cashflow-Generierung.
Diese Struktur der Erlösströme, ergänzt durch die verlässliche technische Beschaffenheit der Anlagen, waren nach Aussage von Sebastian Blum, Senior Transaction Manager Sustainable Infrastructure der KGAL, ausschlaggebend für die hohe Investorennachfrage. Er hob hervor, dass die Windparks seit Jahren ohne signifikante Betriebsunterbrechungen stabil arbeiten, was deren technische Qualität belegt.
Strategische Ausrichtung der KGAL
Die aktuelle Transaktion bestätigt die konsistente Buy-Build-Sell Strategie des ESPF 4. Dieser nach Artikel 8 der Offenlegungsverordnung klassifizierte Fonds fokussiert sich auf die frühzeitige Akquisition von Projekten entlang der Wertschöpfungskette. Dies beinhaltet deren Weiterentwicklung durch die Bauphase bis hin zur Inbetriebnahme und den anschließenden Verkauf nach Erreichen einer stabilen Betriebsphase. Diese strategische Ausrichtung wird seit dem Jahr 2020 auch im Nachfolgefonds ESPF 5 erfolgreich angewandt und findet ebenso beim jüngsten Fonds, dem ESPF 8, Anwendung.
Im Rahmen dieser Transaktion wurde die KGAL von verschiedenen spezialisierten Beratungsunternehmen unterstützt:
- —M&A-Beratung: Erste Group und UniCredit
- —Rechtliche Beratung: DWF Poland
- —Steuerliche Beratung: Innside Tax
- —Technische Beratung: Wind Prospect
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